WATCHMARKETEER

Der deutsche Marketing-Blog für Luxusuhren

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Events

SIHH 2017: Die Uhrenneuheiten exklusiv erleben

Auf dem diesjährigen Genfer Uhrensalon SIHH ist die Zahl der Aussteller wieder gestiegen. Mit 30 Uhrenmarken verzeichnet die Messe einen neuen Rekord. Obwohl die Uhrenbranche vor einer schwierigen wirtschaftlichen Situation steht und mit Exportrückgängen kämpft. Gleichzeitig stellt die Uhrenindustrie fest, dass die Nachfrage an kostengünstigeren und einfacheren Modellen steigt, worauf die Uhrenmarken mit ihren neuen Kollektionen reagieren.

In 2017 sind die Marken Girard Perregeaux und Ulysse Nardin von der Baselworld zur SIHH gewechselt. Ansonsten war Richemont mit seinen Marken A. Lange & Söhne, Baume & Mercier, Cartier, IWC, Jaeger-LeCoultre, Montblanc, Panerai, Piaget, Roger Dubuis, Vacheron Constantin und Van Cleef & Arpels vor Ort. Zudem waren wieder Audemars Piguet, Parmigiani, Greubel Forsey und Richard Mille dabei.

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Zum ersten Mal öffnete die SIHH an einem Tag die Türen auch für Uhrenliebhaber und -sammler. Bisher hatten nur Händler und Presse Zutritt zu diesem luxuriösen Uhren-Event. Deshalb haben die Ebner Uhrenmedien eine exklusive Leserreise veranstaltet, bei der die Teilnehmer als einzige Besucher der Messe die Uhrenneuheiten auch ans Handgelenk legen konnten. Die acht Leser von Chronos, Uhren-Magazin und Watchtime.net führte Rogger Rüegger, Chefredakteur der Watchtime USA, über die Messe.

Trotz allem soll die SIHH weiterhin exklusiv bleiben. Laut Fabienne Lupo, Präsidentin der Fondation de la Haute Horlogerie (FHH), haben sie die maximale Kapazität erreicht, mit der das Niveau der Qualität und Gastfreundlichkeit gehalten werden kann.

Hier geht es zum vollständigen Artikel von Watchtime.net

Marketinginstrumente

Die Antwort auf Swiss Made: H. Moser & Cie. präsentiert zu 100% Schweizerische Uhr

Die Schweizer Uhrenmarke H. Moser & Cie. hat sich entschieden ab 2017 kreierte Uhren ohne das Label „Swiss Made“ zu versehen. Damit zeigen sie ihren Protest gegen die laxen Regulierungen für diese Kennzeichnung. Gleichzeitig haben sie bekannt gegeben, eine Uhr auf den Markt zu bringen, die zu 100 Prozent Schweizerisch sein wird.

Die Schweizer Regierung hat festgelegt, dass ab diesem Jahr mindestens 60 Prozent der Komponenten einer Uhr Schweizer Ursprungs sein müssen, damit die Uhrenmarken das Label „Swiss Made“ verwenden dürfen. Doch für die Schaffhauser Manufaktur, deren Uhren oftmals über 95 Prozent Schweizer Ursprungs sind, ist dieses Label eindeutig zu lax. Es bietet ihnen keine Qualitätsgarantie und begünstigt schlimmstenfalls Missbräuche in der Uhrenindustrie.

Mit der Veröffentlichung der Swiss Mad Watch führen sie die Swiss Made-Debatte auf den Gipfel und treten den Regulierungen des Swiss Made-Labels kritisch gegenüber. In Form eines Satire-Videos geben sie nun die Antwort auf eine der kostbarsten Ressourcen der Schweiz: Kühe.

Aus diesem Grund haben sie sich entschieden das Gehäuse der Uhr aus echtem Schweizer Käse herzustellen, der mit Verbundmaterial verarbeitet und poliert wurde. Auch das Armband ist aus Schweizer Kuhhaut. Das rote Fumé-Zifferblatt mit doppelten Indizes erinnert zusätzlich an die Schweizer Flagge. Auf diese Weise sagen sie Nein zu Swiss Made, aber ausdrücklich Ja zu Swissness.

„Unsere Swiss Mad Watch sendet eine klare Botschaft an die Schweizer Uhrenbranche, die Behörden und Uhrenliebhaber: das Swiss Made-Label ist sinnlos. Noch schlimmer, es verleiht den schlimmsten Missbräuchen in unserer Branche Glaubwürdigkeit. Unsere Antwort auf dieses schwache und unzulängliche Label ist Spott. Bei H. Moser & Cie. fertigen wir wahre Schweizer Uhren.” – Edouard Meylan, CEO von H. Moser & Cie.

Hier sehen Sie das vollständige Video „H. Moser & Cie – The Swiss Mad Watch“

Marketinginstrumente

Luxusuhrenmarke auf Instagram: Erfolgreiche Speedy Tuesday Werbeaktion

Zum 5-jährigen Jubiläum von Speedy Tuesday hat OMEGA eine limitierte Speedmaster Professional Speedy Tuesday lanciert. Die Swatch Group entschied sich die Bewerbung der Uhr über Instagram zu machen und vertrieb zum ersten Mal ein Uhrenmodell exklusiv über Online-Kanäle. Nach knapp 4 Stunden wurde die letzte Uhr der 2.012 Exemplare verkauft und sorgt damit für einen geschätzten Umsatz von 11,7 Millionen Franken. Diesen Erfolg kommuniziert die Schweizer Uhrenmarke ebenfalls über ihren Instagram-Kanal.

Die Werbeaktion zeigt, wie stark die Uhrenmarke auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingeht und diese auf den relevanten Kanälen erreicht. Generell stehen Luxusmarken dem E-Commerce noch eher skeptisch gegenüber, doch dieser Erfolg wird vermutlich ein Umdenken bei einigen Premium-Marken verursachen.

„Das Feedback der Online- und Social-Media-Fans ist von unschätzbarem Wert“, sagt Omega-CEO Raynald Aeschlimann.

Die Beitragsserie Speedy Tuesday begann im Mai 2012 mit einem einfachen Wristshot einer OMEGA Speedmaster von Fratello Watches-Gründer, Robert-Jan Broer. Dieses Foto veröffentlichte er anschließend auf der Facebook-Seite mit den Worten Speedy Tuesday. Danach entschied sich die Fratello Watches-Redaktion eine wöchentliche Beitragsserie auf ihrem Blog zu starten. Hinzu kam auch der eigene Instagram-Account, auf dem regelmäßig die Bilder der vorgestellten Uhrenmodelle hochgeladen werden.

Seit 2012 wurden fast 250 Artikel zu diesem Thema geschrieben und auf dem Blog Fratellowatches.com veröffentlicht. Auf Instagram ist der Hashtag #SpeedyTuesday bereits über 41.000 Mal von der Speedmaster-Community verwendet worden. Es verdeutlicht eine sehr leidenschaftliche und markentreue Fangemeinschaft des Uhrenmodells.

Der Uhren-Blog selbst gehört jetzt seit 2014 zu den Ebner Uhrenmedien und ist damit eine Schwestermarke von Watchtime.net.

Lesen Sie hier den vollständigen (englischsprachigen) Beitrag auf Fratellowatches.com 

Events

Highlights der MunichTime 2016: Exklusive Führung und Gewinner der Uhrenwahl

Am letzten Oktoberwochenende fand auch in diesem Jahr die Uhrenmesse MunichTime im Hotel Bayerischer Hof in München statt. Die Medienpartner Chronos und das Uhren-Magazin organisierten vor der Eröffnungsveranstaltung eine exklusive Führung für die Privatkunden des Privatbankiers Hauck & Aufhäuser über die Uhrenausstellung. Der Chronos-Chefredakteur, Rüdiger Bucher, und die stellvertretende Chefredakteurin vom Uhren-Magazin, Martina Richter, führten die Gruppen mit neuen und wissenswerten Informationen über die Uhrenmesse.

Bei dieser Veranstaltung zeigt sich die qualitativ hochwertige Leserschaft von Chronos und Uhren-Magazin und die bestehende Nähe zu potentiellen Uhrenkäufern. Diese Stärke der Magazine kennzeichnet sich auch durch Leserreisen in die Schweiz oder nach Glashütte zu verschiedenen Luxusuhrenmarken. Damit schaffen die Redakteure die Verbindung zwischen den Uhrenmarken und ihren Lesern, die an hochwertigen Uhren interessiert sind.

Das Uhren-Portal Watchtime.net nahm die beliebte Uhrenschau zum Anlass und richtete für ihre Leser eine Uhrenwahl mit verschiedenen Preiskategorien aus. Der Watchtime.net-Leser entschied also, welche auf der MunichTime ausstellende Marke die beste Uhr des Jahres vorgestellt hat. Den Hauptpreis, eine EZM 9 TESTAF, sponserte Sinn Spezialuhren. Die Frankfurter Uhrenmarke übergab den Preis persönlich und gab dem Gewinner eine exklusive Führung durch ihre Uhrmacherwerkstätten und das Prüflabor.

Besonders für Luxuskonsumenten ist die Authentizität einer Uhrenmarke essentiell. Mit dieser beispielhaften Aktion unterstreicht die Uhrenmarke ihre Glaubwürdigkeit und Transparenz bei der Herstellung ihrer Uhren und erreicht eine klare Positionierung der Marke, die ein entscheidender Faktor beim Kauf einer Uhr ist.

Lesen Sie hier den kompletten Artikel über den Gewinner der Uhrenwahl auf Watchtime.net

Marketinginstrumente

Die Auswirkungen von digitalem Rebranding einer Luxusuhrenmarke

Viele Luxusuhrenmarken erkennen die Relevanz von einer starken Präsenz auf den verschiedenen Social Media Plattformen. Mit einem digitalen Rebranding haben sie die Möglichkeit, moderne Kunden anzusprechen und in diesem Umfeld konkurrenzfähig und präsent zu bleiben.

Ein aktuelles Praxisbeispiel ist die Uhrenmarke Carl F. Bucherer, die sich in den letzten Monaten mithilfe eines digitalen Konzepts ihre Social Media Präsenz aufgebaut hat. Angefangen bei der Umgestaltung der eigenen Webseite und dem Aufbau von Markenbotschaftern, die ihre Marke nach außen hin repräsentieren. Hinzu kam die Weiterentwicklung der verschiedenen Social Media Profile. Mit diesen Maßnahmen baut sich die Luxusuhrenmarke einen einheitlichen Auftritt an allen relevanten Kontaktpunkten auf.

Laut dem Artikel in Luxury Daily zeigt die aktuelle Wirtschaftslage der Luxusindustrie eine Fragmentierung, die sich zum Teil auf rückständige Online-Services zurückführen lässt. Dazu kommt ein genereller Rückgang der globalen Verkaufszahlen von Luxusuhren. Um dem Negativtrend entgegenzuwirken müssen Luxusmarken umdenken und ihre Zukunft mit dem Hinblick auf ihre Markentradition umgestalten. In diesem Artikel von Jen King wird ausführlich beschrieben, welche Maßnahmen die Luxusmarke getroffen hat und wie es sich auf ihre digitale Sichtbarkeit auswirkt.

Lesen Sie hier den vollständigen (englischsprachigen) Artikel