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Der deutsche Marketing-Blog für Luxusuhren

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Digitale Exklusivität: Neue Herausforderungen für Luxusmarken

LVMH hat am 6. Juni die E-Commerce-Plattform 24Sèvres.com gelauncht, die Produkte von über 150 Luxusmarken anbietet. Diese Plattform hat das Potenzial zum Konkurrenten von Yoox Net-A-Porter oder Farfetch zu werden.

Was wäre, wenn das Internet der drittgrößte Luxusmarkt neben China und den USA wird?

Laut dem Report „Digital or Die: The Choice for Luxury Brands“ von der Boston Consulting Group, ist es nur noch eine Frage der Zeit. Bis jetzt generieren Luxusmarken nur ungefähr 7 Prozent ihres Umsatzes online. Einer der Gründe könnte die hohe Nachfrage in den letzten Jahren in China gewesen sein, die ein schnelles und starkes Wachstum des Luxussegments verursacht hat. Dadurch waren die Luxusmarken mehr mit Eröffnungen von eigenen Boutiquen beschäftigt, als mit der Digitalisierung. Außerdem waren sie lange Zeit der Meinung, dass ein hochwertiges Einkaufserlebnis nur beim Einzelhändler gewährleistet werden kann.

Doch die Luxuskonsumenten haben ihr Kaufverhalten mit der Zeit verändert. Aus dem Grund muss auch das Einkaufserlebnis für die junge nachkommende Generation anpasst werden. Besonders Luxuskonsumenten sind laut Oliver Abtan, Senior Partner der Boston Consulting Group, noch mehr untereinander vernetzt und lassen sich im Internet von Social Media, Blogs und Marken inspirieren. Sie haben damit eine bessere Möglichkeit Preise und Produkte zu vergleichen und anschließend zu kaufen.

Auf der E-Commerce-Plattform 24Sèvres.com sind zum ersten Mal die Produkte der Luxusmarken Louis Vuitton und Christian Dior auf einer Multimarken-Website erhältlich. Der Chief Digital Officer von LVMH, Ian Rogers, erklärte im Interview mit der New York Times, dass sie keine Early Adopter mehr sein möchten, sondern ihren Fokus auf den neuen Omnichannel und einem einzigartigen Kauferlebnis setzen. Besonderheiten der Plattform sind zum einen die visuelle Ausrichtung der Darstellung, sowie ein hochwertiger Service, der Video-Chats mit Stylisten beinhaltet und einer attraktiven Produktauswahl.

Das digitale Angebot bietet allgemein wichtige Wachstumsmöglichkeiten, die über das ursprüngliche Verkaufen von Produkten hinausgeht. Trotz diesem Potenzial glänzen Luxusuhrenmarken weiterhin mit ihrer Abwesenheit auf diversen E-Commerce-Plattformen. Stattdessen pflegen sie lieber ihre eigene Website und verhalten sich noch zögerlich beim Onlineverkauf ihrer Luxusprodukte.

Lesen Sie hier den vollständigen (englischsprachigen) Beitrag auf HH Journal.

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Luxusuhrenmarke trifft auf Amazon – Eterna geht neue Wege

In den letzten Jahren verlor die Uhrenmarke Eterna an Stabilität und ihr Geschäftsführer, Davide Traxler, könnte mit seiner neuen Vertriebsstrategie ein Vorbild für die Branche werden.

„Luxusmarken zögern bei dem Gedanken mit Amazon zusammenzuarbeiten. Aber ich denke früher oder später wird es jeder machen.“ – Davide Traxler, CEO von Eterna

Eterna repräsentiert den Zugang zur Schweizer Uhrmacherei mit sichtbarer Qualität zu einem bezahlbaren Preis. Der größte Fokus liegt auf der Kollektion KonTiki, außer in den klassischen Märkten wie Deutschland und der Schweiz, wo die Marke bereits bekannt ist.

In der Zusammenarbeit mit Amazon nutzt Eterna den Onlinehändler als offiziellen Vertriebspartner. Damit sehen sie für ihre Marke die beste Option in das Onlinegeschäft mit einzusteigen. Offensichtlich möchten sie dadurch eine jüngere Zielgruppe erreichen, aber auch Online-Shopper, die mit nur einem Klick einkaufen möchten und gleichzeitig effizienten Service und schnelle Lieferung erwarten. In all diesen Bereichen hat Amazon über langjährige Erfahrung eine hohe Kompetenz aufgebaut. Es ist eine neue Erfahrung für Eterna, bei der sie herausfinden möchten, ob dieser Weg für ihre Marke funktioniert.

Die Uhrenmarke bricht mit dieser Zusammenarbeit ein Tabu, da sich Luxusmarken teilweise noch sehr schwer tun ihre exklusiven Produkte im Internet zum Verkauf anzubieten. Zusätzlich verbessert Eterna die Verarbeitung der gesammelten Daten für eine zielgerichtete Adressierung der Konsumenten. Beim herkömmlichen Distributionsnetzwerk, wie am Point-of-Sale von Corum, werden ebenfalls Synergien geschlossen. Hier bekommen beide Marken mit Vertriebsmitarbeitern große Unterstützung vor Ort.

Lesen Sie hier den vollständigen (englischsprachigen) Artikel auf HH Journal.

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Relaunch: Watchtime.net bekommt einen neuen Look und verbessert seine Performance

Das führende Uhren-Portal Watchtime.net präsentiert sich seinen Nutzern im übersichtlichen und großzügigeren Design. Mit einer thematischen Unterteilung und großflächigen Beitragsbildern ist die Nutzerfreundlichkeit stark verbessert.

Der Fokus der Website liegt klar auf dem Thema Uhren-Marken, das auch bei den Watchtime.net Nutzern zunehmend wichtiger wird. Deshalb bietet die neue Website für die Nutzer einen direkten und schnellen Weg, alle relevanten Informationen zu ihren Lieblingsmarken zu erhalten. Für den Werbekunden hat Watchtime.net das native Werbeformat „Marke des Monats“ eingeführt, das genau auf dieses Markeninteresse der Nutzer abzielt. Damit hat die Marke die Möglichkeit sich den Usern umfänglich und multimedial zu präsentieren.

Website-Relaunch verbessert die Sichtbarkeit der Display-Werbung.

Werbekampagnen und Werbemittel werden in der neuen Kacheloptik emotionaler und wirkungsstärker in Szene gesetzt. Außerdem garantiert Watchtime.net eine optimale Darstellung der Werbeformate auf allen Endgeräten, die die Wirkung und Performance ebenfalls steigern soll.

Entdecken Sie hier den neuen Webauftritt von Watchtime.net