WATCHMARKETEER

Der deutsche Marketing-Blog für Luxusuhren

Posts tagged marktentwicklung

Trends

Digitalisierung: Herausforderung und Chance für die Verlagsbranche

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Unter dem Titel „Transformation im Fachverlag – wie sich Ebner digital neu erfindet“ nimmt Roland Karle die „New Ebner“-Strategie unter die Lupe. Die Kress-Redaktion fand es derartig faszinierend, dass der Ebner Verlag und sein Umgang mit der digitalen Herausforderung ein 16-seitiges Dossier füllt.

Vor fünf Jahren wurde die „New Ebner“-Strategie gestartet und hatte eine Umstrukturierung des Geschäftsmodells zur Folge. Mit diesem neuen Selbstverständnis sieht sich der Ebner Verlag als Content-Spezialist und Dienstleister für seine Zielgruppen. Er produziert keine Magazine mehr, sondern vermarktungsfähigen, wertschöpfenden Content.

Im Interview mit Roland Karle erklärt der Ebner-Verlagschef, Gerrit Klein, die Gründe, warum sie sich dazu entschieden haben die „New Ebner“-Strategie durchzuführen und wie sich die Digitalisierung für Special-Interest-Medien auf die Vermarktung der Inhalte auswirkt.

Hier geht es zum Download des Dossiers

Marketinginstrumente / Trends

Onlinehandel und Luxusuhren – eine Symbiose mit Zukunft?

Formex Swiss Watches sieht der Zukunft mit dem Online-Handel erwartungsvoll entgegen. Seit dem Jahr 2016 verkauft der Bieler Uhrenhersteller seine Modelle ausschließlich über den Online-Kanal und direkt an den Endkunden. Mit einer neuen App überwindet die Marke nun auch die Lücke zwischen Haptik und Tragegefühl durch Virtualität: Die Lösung ist ein realitätsgetreues Projizieren der favorisierten Uhr auf das Handgelenk des potenziellen Käufers.

McKinsey and Company veröffentlichte bereits 2015 einen Report über Luxusgüter im Onlinehandel. Wie stark diese Sparte wächst, lässt sich an dem Online-Verkaufswachstum von Jahr 2013 auf 2014 mit über 50% -auf 14 Milliarden Euro- festmachen; Tendenz weiter steigend. Bereits im Jahr 2015 wurden 75% aller Luxuskäufe digital beeinflusst. Nach Einschätzung von McKinsey wird dies bis 2025 die gesamte Masse abdecken.

Auch das in Düsseldorf ansässige Uhrenfachgeschäft Blome, welches dieses Jahr bereits sein 70-jähriges Bestehen feiert, profitiert von dieser digitalen Entwicklung. Der stationäre Händler zeigt sich sehr offen gegenüber dem Onlinehandel und ergänzte in diesem Sinne, im Jahr 2014, seinen Service um ein Internet-Angebot. Seitdem vertreibt H.D. Blome GmbH & Co. KG Luxusuhren sicher, schnell und zuverlässig, auch auf der hauseigenen Website. Zu anfangs trieb der Fachhändler für Uhren sein Onlinegeschäft mit einer Apple Watch an, welche Blome in Form einer Gratisbeigabe zum Kauf einer jeden hochwertigen Uhr beisteuerte. Durch den zusätzlichen Vertriebsweg ermöglicht es Blome seinen Kunden außerdem, die Verfügbarkeit vieler Marken online zu sehen und die Uhr für ihren Besuch im selbigen Fachgeschäft zu reservieren. Für einige Marken ist Blome Uhren der erste offizielle Fachhändler, der Luxusuhren sowohl über den Onlinekanal als auch im stationären Geschäft vertreibt.

Mit Blick auf die beiden Beispiele scheint die Zukunft für den Onlinehandel, in Bezug auf die Luxusuhrenbranche, durchaus erfolgsversprechend zu werden.

 

Ausführliches hierzu finden Sie auf Blome Uhren und McKinsey & Company.

Video zur Verfügung gestellt von Formex Swiss Watches.

Trends

Schweizer Uhrenexporte steigen im Juli konstant weiter

Im Juli hält der positive Trend der Schweizer Uhrenexporte bereits im dritten Monat in Folge an. Der Gesamtexportwert der Uhren, die die Schweizer Grenze überquert haben, betrug 1,7 Milliarden CHF. Damit lag der Wert um 3,6 Prozent höher als im Juli 2016. Der Aufschwung des Jahrestrends setzte sich daher auch im vergangenen Monat fort und lässt eine Stabilisierung prognostizieren.

Die Uhren aus Edelmetall und Stahl unterstützen diesen Monat stark den Anstieg, während die Exporte von Uhren aus anderen Materialien, wie Bimetall, gesunken sind. Das Volumen blieb insgesamt stabil – der gestiegene Export von Stahluhren glich den Rückgang der Kategorien „Andere Metalle“ und „Andere Materialien“ aus.

Entgegengesetzt dem Trend der letzten Monate, verzeichneten im Juli die Exportzahlen der Uhren im Wert unter 200 Franken (Exportpreis) einen erheblichen Rückgang. Die Verschlechterung der exportierten Stückzahlen (-14,7%) hatte einen entscheidenden Einfluss auf den Gesamtbetrag, dessen Wert noch stärker sank (-18,2%). Die Uhrenexporte in anderen Preissegmenten vermeldeten ein Wachstum, vor allem die für die Uhren im Wert über 500 Franken.

Uhrenexporte nach Hong Kong (+16,8%) profitierten von einem sehr günstigen Basiseffekt, welcher dazu führt, dass dort ein nachhaltiges Wachstum erzielt werden kann und eine weitere Erholung als mittelfristiger Trend in Aussicht steht. Die Exportergebnisse in die USA, welche in den letzten Monaten bei der Null-Grenze variierten, wurden im Juli -zum ersten Mal seit fast 2 Jahren- leicht korrigiert (+1,4%). China (+22,3%) verzeichnete keine besondere Veränderung und setzte demzufolge das starke Wachstum fort. In Europa verlautete Frankreich einen Rückgang in Höhe von -1,7%, ebenso wie Italien (-14,3% nach einigen sehr guten Monaten).  Das Vereinigte Königreich meldete den ersten Rückgang des Jahres, mit -8,5 Prozentpunkten. Hingegen war Deutschland, mit einem Wachstum von +13,4%, der führende Part im europäischen Raum.

Hier geht es zu den vollständigen (englischsprachigen) Statistiken.

Trends

Stabilität bei den schweizerischen Uhrenexporten

Schneller als erwartet: Schweizerische Uhrenexporte zeigen sich im ersten Halbjahr mit einem stabilen Ergebnis.

Die Uhrenindustrie musste sich den ungünstigen Einflüssen aus Konjunktur, Struktur und Politik anpassen. Nach dem negativen Jahresstart gelang es zwischenzeitlich den Trend umzukehren. Aktuell ist bereits eine Erholung auf einigen Märkten zu erkennen. Auch wenn die Uhrenexporte der Schweiz nicht überall mit der gleichen Dynamik agieren, zeichnet sich bereits zum Halbjahr eine Wende in der Rezession ab.

Dies lässt sich aus dem Gesamtergebnis der Uhrenexporte ableiten, die zur Mitte des Jahres eine Gesamthöhe von 9,5 Millionen Franken erreicht haben. Dieses Ergebnis, innerhalb der ersten sechs Monate, ist mit dem Jahr 2016 vergleichbar – bei einer minimalen Abweichung von +0,1 Prozentpunkten. Die insgesamt positive Entwicklung ist wesentlich auf die Märkte China und Großbritannien zurückzuführen. Unter den wichtigsten Märkten entwickelte sich Europa (laut FHS), mit einem Halbjahreswachstum von 3,3 Prozentpunkten, am interessantesten. An dieser Erholung hat die USA aktuell noch keinen Anteil, gewisse asiatische Märkte sind wenig agil.

Die Vorhersage für das zweite Halbjahr 2017 bleibt somit verhalten zuversichtlich.

Den vollständigen Bericht finden Sie auf fhs.swiss

Trends

Viewability-Rate von Display Advertisings: Automatisch gebuchte Banner floppen

Meetrics veröffentlichte seinen aktuellen Viewability-Report. Das Resümee: Insgesamt steigt die Sichtbarkeit von Display Advertisings, die automatisch gebuchten Anzeigen fallen jedoch aus dem Raster.

Die durchschnittliche Sichtbarkeit von Display Anzeigen, im zweiten Quartal, liegt in Deutschland bei 57 Prozent. Jedoch mit einem deutlichen Unterschied bei zweierlei Kaufsarten: Die direkt gebuchten Advertisings  (59 Prozent Viewability) sind den automatisch gebuchten Werbeanzeigen (52 Prozent Viewability) in ihrer Sichtbarkeit weit voraus.

Konkret bedeutet dies, dass die Marken in der Luxusgüterindustrie abwägen müssen: Preisersparnis oder höhere Sichtung

  • Entscheiden sie sich für die preiswertere Variante, die Automatic Advertisings, nehmen sie eine deutlich geringere Sichtung von den potenziellen Kunden in Kauf.
  • Getreu dem Stil „Qualität hat ihren Preis“, sorgen die Brands auf dem Luxusmarkt mit den Direct-Buying-Prozessen für einen besseren Blickfang bei den Display Advertisings.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag auf basicthinking.de

 

Trends

Schweizer Uhrenexporte steigen im Juni konstant weiter

Der positive Trend der Schweizer Uhrenexporte hält im Juni weiter an. Der Gesamtexportwert der Produkte, die die Schweizer Grenze überquert haben, betrug 1,7 Milliarden CHF. Damit lag der Wert um 5,3 Prozent höher als im Juni 2016. Der allgemeine Aufschwung folgt den guten Ergebnissen des letzten Monats.

Die Uhren aus Edelmetall und Stahl unterstützen diesen Monat stark den Anstieg, während die Exporte von Uhren aus anderen Materialien, wie Bimetall, gesunken sind. Somit gleichte der gestiegene Export von Stahluhren den Rückgang der Kategorien „Andere Metalle“ und „Andere Materialien“ aus und stärkte das gesamte Wachstum.

Wie bereits im Mai sind die Exportzahlen der Uhren im Wert unter 200 CHF (Exportpreis) gesunken. Im Gegensatz dazu verzeichneten die anderen Preissegmente einen signifikanten Anstieg.

Einige Märkte meldeten ein anhaltendes Wachstum. Zum Beispiel Italien konnte mit +16,5 Prozent den zweiten Monat ein starkes Wachstum mit nachhaltigem Aufschwung verzeichnen. Das Vereinigte Königreich profitierte wieder von seiner Währungssituation und dokumentierte mit +35,6 Prozent das stärkste Wachstum seit mehr als zwei Jahren. Nach drei Monaten bemerkenswerter Ergebnisse, hält in China das Wachstum mit +11,5 Prozent weiter an und schließt ein hervorragendes erstes Halbjahr ab. Hong Kong war mit +4,6 Prozent deutlich näher am weltweiten Durchschnitt und verstärkt seinen Wiederaufschwung. Die USA meldete mit einem Rückgang von -1,3 Prozent keine Veränderungen in ihrer generellen wirtschaftlichen Situation.

Hier geht es zu den vollständigen (englischsprachigen) Statistiken

Trends

Personelle Veränderungen in der Vermarktung der Ebner Uhrenmedien

Michael Albus, bisher Leiter der Digitalen Vermarktung der Ebner Uhrenmedien, wird mit Wirkung zum 1.8.2017 Gesamtanzeigenleiter des Geschäftsbereichs Uhrenmedien im Ebner Verlag Ulm und verantwortet zukünftig alle Print-, Online-, Mobile- und Eventerlöse, die in Zusammenarbeit mit den Uhrenmarken erzielt werden.

In seinem Team ist neu Ivo Sadovnikov als Anzeigen- und Eventsverkaufsleiter, der mit seiner langjährigen Expertise und persönlicher Begeisterung für die mechanische Uhr zukünftig Chronos, UHREN-MAGAZIN und Klassik Uhren betreut und als Berater für die Uhren-Industrie zur Verfügung steht. Frau Dr. Olga Schröder ist weiterhin die bewährte Ansprechpartnerin für Fratellowatches.com und Watch-Insider.com. Wir wünschen den Kollegen viel Erfolg für ihren neuen Verantwortungsbereich.

Andrea Scheungrab, langjährige Anzeigenleiterin der Zeitschriften Chronos und UHREN-MAGAZIN, gibt diese Tätigkeit ab und wird sich neuen Aufgaben zuwenden. Sie bleibt der Luxusuhren-Industrie eng verbunden. In welcher genauen Tätigkeit dieses sein wird teilt Sie selber in den nächsten Monaten mit. Die Ebner Uhrenmedien bedauern ihr Ausscheiden sehr und danken Frau Scheungrab herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit und wünschen Ihr für den nächsten Schritt alles Gute.

Durch diese Neuaufstellung wird es gelingen, lösungsorientiert und damit hilfreich für die Uhren-Industrie Kommunikationslösungen in einer sich radikal verändernden Medienlandschaft zu erarbeiten. Die Ebner Uhrenmedien sind mit einem breiten Portfolio in der Lage, jede Kommunikationsanforderung – sei es Print, Social Media, Web oder Corporate Publishing – zu erfüllen und der Uhrenindustrie den Zugang zu einer exklusiven Zielgruppe zu ermöglichen.

Über die Ebner Uhrenmedien: Die Ebner Uhrenmedien sind heute national und international der führende Special-Interest-Publisher für hochwertige mechanische Uhren. Egal ob als gedruckte Information, über Websites und Blogs im Internet, mobil über verschiedene Apps, Social-Media oder im persönlichen Kontakt über Veranstaltungen. So werden rund 216.000 Magazine weltweit pro Ausgabe an Endkunden verkauft, werden die Onlineangebote etwa 1.100.000 Mal im Monat besucht und folgen über 880.000 Uhrenbegeisterte den verschiedenen Social-Media-Kanälen. Zusätzlich werden bei Events und Leserreisen über 2.000 Uhren-Aficionados im Jahr persönlich begrüßt.

Vor über 25 Jahren begannen die Ebner Uhrenmedien, den Wiederaufstieg der mechanischen Uhr bei Endkunden zu begleiten und mitzugestalten. Was mit der Herausgabe des Coffee Table Books, der Uhren-Edition begann, ist heute ein nahezu jeden Medienkanal bespielender und internationaler Special-Interest-Publisher. So gelingt es, spiegelbildlich zu den Käufern hochwertiger Uhren, verschiedene soziale Schichten und Altersgruppen potenzieller Uhrenkäufer zu adressieren.

Die Mission der Ebner Uhrenmedien ist es, im permanenten Austausch mit Uhrenmarken und Endkunden die Faszination und Leidenschaft für hoch- und höchstwertige Uhren mit immer mehr Menschen zu teilen.

 

Michael Albus
Gesamtanzeigenleiter GB Uhrenmedien
albus(at)ebnerverlag.de

 

 

Ivo Sadovnikov
Anzeigen- und Eventsverkaufsleiter
sadovnikov(at)ebnerverlag.de

 

 

Für Rückfragen:

Jens Gerlach
Group Publisher Watch Media
Ebner Verlag GmbH & Co KG
gerlach(at)ebnerverlag.de

Trends

Der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie meldet starkes Exportwachstum im Mai

Die Exporte der Schweizer Uhrenindustrie stiegen im Mai stark an. Der Gesamtwert betrug 1,7 Milliarden CHF und hatte damit ein positives Wachstum von 9 Prozent im Vergleich zum Mai des letzten Jahres. Nach dem Monat März war es nun der zweite positive Monat in diesem Jahr, der den Aufschwung der Schweizer Uhrenindustrie bestätigt.

Der Verkauf von Armbanduhren aus Edelmetall hat das Wachstum gestärkt, genauso wie der Verkauf von Stahluhren. Alle Kategorien, außer „andere Metalle“, konnten ein wertmäßiges Wachstum melden.

Der negative Trend von Zeitmessern in der Preiskategorie unter 200 CHF (Exportpreis) hält weiterhin an. Dieser Fall hatte eine ausschlaggebende Wirkung auf das Gesamtvolumen der Schweizer Uhrenexporte im Monat Mai. Währenddessen wuchsen alle anderen Preiskategorien signifikant an. Besonders hervorgestochen ist die Preiskategorie mit Armbanduhren im Wert von über 3.000 CHF (Exportpreis), die ein wertmäßiges Wachstum von +14,9 Prozent verzeichnete.

Die wichtigsten Märkte für die Schweizer Uhrenindustrie haben ein starkes Wachstum im Mai berichten können. Hong Kong (+18,1 Prozent) und China (+34,4 Prozent) führen den asiatischen Markt an. Doch die Situation in Japan hat sich mit einem Rückgang von -3,2 Prozent weiter verschlechtert. Der anhaltende negative Trend in den USA zeigt auch im Mai seine Auswirkung und verursacht einen leichten Rückgang von -1,1 Prozent. Dahingegen konnten die vier führenden europäischen Märkte, Italien (+26,7 Prozent), das Vereinigte Königreich (+12,9 Prozent), Frankreich (+9,5 Prozent) und Deutschland (+3,7 Prozent) ein Wachstum melden.

Hier geht es zu den vollständigen (englischsprachigen) Statistiken

Trends

Das Wachstum des globalen Luxusmarktes kehrt zurück

Sicherlich machen sich auch Luxuskonsumenten über die Auswirkungen der globalen Unruhen, wirtschaftlichen Schwankungen und unbeständigen politischen Prognosen Gedanken, bevor sie Geld für weitere Luxusgüter ausgeben. Doch nach dem Bericht der Beratungsfirma Bain & Company wird der Luxusindustrie in diesem Jahr ein Aufschwung vorausgesagt.

Der vorherige Abschwung der Verkäufe, erklärte sich aufgrund von Angst vor terroristischen Anschlägen, unvorhersehbaren Aktienmärkten und Währungsschwankungen. Trotz alledem soll sich der Markt laut dem Bericht „Luxury Goods Worldwide Market Study“ von Bain & Company erholen. Der Bericht schätzt einen Anstieg von 2-4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Somit würde der globale Luxusmarkt auf zwischen 254 und 259 Milliarden Euro, mit Voraussetzung eines konstanten Wechselkurses, steigen.

„Es ist ein trauriger Zustand, aber die Menschen haben sich an die Ungewissheit in ihrem Leben gewöhnt“, sagt Claudia D’Arpizio, Partnerin bei Bain & Company. „Die Auswirkungen von Terroranschlägen werden sich geringer auf den Luxusmarkt auswirken.“

Drei Faktoren haben die positive Prognose für 2017 gestärkt:

  • Aufschwung der chinesischen Ausgabebereitschaft im In- und Ausland
  • Rückkehr des Tourismus in Europa
  • Bemühungen der Luxusmarken mit ihrer Kommunikation auf verschiedene Zielgruppen einzugehen, besonders auf die Gruppe der Millennials

Der einst so starke amerikanische Luxusmarkt steht unter Druck. Der Rückgang des Tourismus, verursacht durch gezieltes Einreiseverbot und begrenzter Mitnahme von elektronischen Endgeräten auf Flügen nach Amerika, zeigt seine Auswirkungen. Außerdem tragen auch der starke Dollar und die schlechteren Ergebnisse der amerikanischen Kaufhäuser dazu bei.

Trotz dieser Situation sieht man der Zukunft des weltweiten Luxusmarktes positiv entgegen und erwartet ein gesundes Wachstum, das nicht nur von einem Land abhängig ist.

Lesen Sie hier den vollständigen (englischsprachigen) Beitrag auf nytimes.com

Trends

Schweizer Uhrenexporte: Geringerer Rückgang der Absatzzahlen als erwartet

Obwohl der April drei Arbeitstage weniger hatte als letztes Jahr, betrug der Gesamtwert der Absatzzahlen der Schweizer Uhrenexporte 1,5 Milliarden CHF. Deswegen war die Schrumpfung von -5,7 Prozent geringer als erwartet. Der allgemeine Trend bleibt damit sehr nah am Wert vom Vormonat März.

Edelstahluhren waren am stärksten von der schwächeren Nachfrage betroffen. Im Gegensatz dazu erreichten Zeitmesser aus Bi-Metall ein signifikantes Wachstum. Das Gesamtvolumen war letztlich doch sehr von den weiterhin sinkenden Zahlen in der Kategorie „Andere Materialien“ betroffen.

Uhren mit einem Exportpreis von unter 200 CHF mussten einen starken Rückgang melden. Der Wert dieser Preiskategorie fiel um -21,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dahingegen konnten Zeitmesser über 200 CHF in allen Kategorien einen gleichmäßigen Rückgang von durchschnittlich -4,5 Prozent bei der Anzahl und im Wert verzeichnen.

Die Hauptmärkte haben sich in diesem Monat sehr anhand ihrer Absatzzahlen von Schweizer Uhrenexporten unterschieden. Hong Kong (-16,8 Prozent) und die USA (-19 Prozent) mussten einen steilen Fall melden. Währenddessen sind China mit 38,9 Prozent und das Vereinigte Königreich mit 30 Prozent noch schneller wie zuvor gewachsen. Japan bleibt im negativen Bereich, genauso wie Italien mit -13,4 Prozent und Deutschland mit -5,3 Prozent.

Hier geht es zu den vollständigen (englischsprachigen) Statistiken