WATCHMARKETEER

Der deutsche Marketing-Blog für Luxusuhren

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Trends

Stabilität bei den schweizerischen Uhrenexporten

Schneller als erwartet: Schweizerische Uhrenexporte zeigen sich im ersten Halbjahr mit einem stabilen Ergebnis.

Die Uhrenindustrie musste sich den ungünstigen Einflüssen aus Konjunktur, Struktur und Politik anpassen. Nach dem negativen Jahresstart gelang es zwischenzeitlich den Trend umzukehren. Aktuell ist bereits eine Erholung auf einigen Märkten zu erkennen. Auch wenn die Uhrenexporte der Schweiz nicht überall mit der gleichen Dynamik agieren, zeichnet sich bereits zum Halbjahr eine Wende in der Rezession ab.

Dies lässt sich aus dem Gesamtergebnis der Uhrenexporte ableiten, die zur Mitte des Jahres eine Gesamthöhe von 9,5 Millionen Franken erreicht haben. Dieses Ergebnis, innerhalb der ersten sechs Monate, ist mit dem Jahr 2016 vergleichbar – bei einer minimalen Abweichung von +0,1 Prozentpunkten. Die insgesamt positive Entwicklung ist wesentlich auf die Märkte China und Großbritannien zurückzuführen. Unter den wichtigsten Märkten entwickelte sich Europa (laut FHS), mit einem Halbjahreswachstum von 3,3 Prozentpunkten, am interessantesten. An dieser Erholung hat die USA aktuell noch keinen Anteil, gewisse asiatische Märkte sind wenig agil.

Die Vorhersage für das zweite Halbjahr 2017 bleibt somit verhalten zuversichtlich.

Den vollständigen Bericht finden Sie auf fhs.swiss

Trends

Schweizer Uhrenexporte steigen im Juni konstant weiter

Der positive Trend der Schweizer Uhrenexporte hält im Juni weiter an. Der Gesamtexportwert der Produkte, die die Schweizer Grenze überquert haben, betrug 1,7 Milliarden CHF. Damit lag der Wert um 5,3 Prozent höher als im Juni 2016. Der allgemeine Aufschwung folgt den guten Ergebnissen des letzten Monats.

Die Uhren aus Edelmetall und Stahl unterstützen diesen Monat stark den Anstieg, während die Exporte von Uhren aus anderen Materialien, wie Bimetall, gesunken sind. Somit gleichte der gestiegene Export von Stahluhren den Rückgang der Kategorien „Andere Metalle“ und „Andere Materialien“ aus und stärkte das gesamte Wachstum.

Wie bereits im Mai sind die Exportzahlen der Uhren im Wert unter 200 CHF (Exportpreis) gesunken. Im Gegensatz dazu verzeichneten die anderen Preissegmente einen signifikanten Anstieg.

Einige Märkte meldeten ein anhaltendes Wachstum. Zum Beispiel Italien konnte mit +16,5 Prozent den zweiten Monat ein starkes Wachstum mit nachhaltigem Aufschwung verzeichnen. Das Vereinigte Königreich profitierte wieder von seiner Währungssituation und dokumentierte mit +35,6 Prozent das stärkste Wachstum seit mehr als zwei Jahren. Nach drei Monaten bemerkenswerter Ergebnisse, hält in China das Wachstum mit +11,5 Prozent weiter an und schließt ein hervorragendes erstes Halbjahr ab. Hong Kong war mit +4,6 Prozent deutlich näher am weltweiten Durchschnitt und verstärkt seinen Wiederaufschwung. Die USA meldete mit einem Rückgang von -1,3 Prozent keine Veränderungen in ihrer generellen wirtschaftlichen Situation.

Hier geht es zu den vollständigen (englischsprachigen) Statistiken

Trends

Personelle Veränderungen in der Vermarktung der Ebner Uhrenmedien

Michael Albus, bisher Leiter der Digitalen Vermarktung der Ebner Uhrenmedien, wird mit Wirkung zum 1.8.2017 Gesamtanzeigenleiter des Geschäftsbereichs Uhrenmedien im Ebner Verlag Ulm und verantwortet zukünftig alle Print-, Online-, Mobile- und Eventerlöse, die in Zusammenarbeit mit den Uhrenmarken erzielt werden.

In seinem Team ist neu Ivo Sadovnikov als Anzeigen- und Eventsverkaufsleiter, der mit seiner langjährigen Expertise und persönlicher Begeisterung für die mechanische Uhr zukünftig Chronos, UHREN-MAGAZIN und Klassik Uhren betreut und als Berater für die Uhren-Industrie zur Verfügung steht. Frau Dr. Olga Schröder ist weiterhin die bewährte Ansprechpartnerin für Fratellowatches.com und Watch-Insider.com. Wir wünschen den Kollegen viel Erfolg für ihren neuen Verantwortungsbereich.

Andrea Scheungrab, langjährige Anzeigenleiterin der Zeitschriften Chronos und UHREN-MAGAZIN, gibt diese Tätigkeit ab und wird sich neuen Aufgaben zuwenden. Sie bleibt der Luxusuhren-Industrie eng verbunden. In welcher genauen Tätigkeit dieses sein wird teilt Sie selber in den nächsten Monaten mit. Die Ebner Uhrenmedien bedauern ihr Ausscheiden sehr und danken Frau Scheungrab herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit und wünschen Ihr für den nächsten Schritt alles Gute.

Durch diese Neuaufstellung wird es gelingen, lösungsorientiert und damit hilfreich für die Uhren-Industrie Kommunikationslösungen in einer sich radikal verändernden Medienlandschaft zu erarbeiten. Die Ebner Uhrenmedien sind mit einem breiten Portfolio in der Lage, jede Kommunikationsanforderung – sei es Print, Social Media, Web oder Corporate Publishing – zu erfüllen und der Uhrenindustrie den Zugang zu einer exklusiven Zielgruppe zu ermöglichen.

Über die Ebner Uhrenmedien: Die Ebner Uhrenmedien sind heute national und international der führende Special-Interest-Publisher für hochwertige mechanische Uhren. Egal ob als gedruckte Information, über Websites und Blogs im Internet, mobil über verschiedene Apps, Social-Media oder im persönlichen Kontakt über Veranstaltungen. So werden rund 216.000 Magazine weltweit pro Ausgabe an Endkunden verkauft, werden die Onlineangebote etwa 1.100.000 Mal im Monat besucht und folgen über 880.000 Uhrenbegeisterte den verschiedenen Social-Media-Kanälen. Zusätzlich werden bei Events und Leserreisen über 2.000 Uhren-Aficionados im Jahr persönlich begrüßt.

Vor über 25 Jahren begannen die Ebner Uhrenmedien, den Wiederaufstieg der mechanischen Uhr bei Endkunden zu begleiten und mitzugestalten. Was mit der Herausgabe des Coffee Table Books, der Uhren-Edition begann, ist heute ein nahezu jeden Medienkanal bespielender und internationaler Special-Interest-Publisher. So gelingt es, spiegelbildlich zu den Käufern hochwertiger Uhren, verschiedene soziale Schichten und Altersgruppen potenzieller Uhrenkäufer zu adressieren.

Die Mission der Ebner Uhrenmedien ist es, im permanenten Austausch mit Uhrenmarken und Endkunden die Faszination und Leidenschaft für hoch- und höchstwertige Uhren mit immer mehr Menschen zu teilen.

 

Michael Albus
Gesamtanzeigenleiter GB Uhrenmedien
albus(at)ebnerverlag.de

 

 

Ivo Sadovnikov
Anzeigen- und Eventsverkaufsleiter
sadovnikov(at)ebnerverlag.de

 

 

Für Rückfragen:

Jens Gerlach
Group Publisher Watch Media
Ebner Verlag GmbH & Co KG
gerlach(at)ebnerverlag.de

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Der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie meldet starkes Exportwachstum im Mai

Die Exporte der Schweizer Uhrenindustrie stiegen im Mai stark an. Der Gesamtwert betrug 1,7 Milliarden CHF und hatte damit ein positives Wachstum von 9 Prozent im Vergleich zum Mai des letzten Jahres. Nach dem Monat März war es nun der zweite positive Monat in diesem Jahr, der den Aufschwung der Schweizer Uhrenindustrie bestätigt.

Der Verkauf von Armbanduhren aus Edelmetall hat das Wachstum gestärkt, genauso wie der Verkauf von Stahluhren. Alle Kategorien, außer „andere Metalle“, konnten ein wertmäßiges Wachstum melden.

Der negative Trend von Zeitmessern in der Preiskategorie unter 200 CHF (Exportpreis) hält weiterhin an. Dieser Fall hatte eine ausschlaggebende Wirkung auf das Gesamtvolumen der Schweizer Uhrenexporte im Monat Mai. Währenddessen wuchsen alle anderen Preiskategorien signifikant an. Besonders hervorgestochen ist die Preiskategorie mit Armbanduhren im Wert von über 3.000 CHF (Exportpreis), die ein wertmäßiges Wachstum von +14,9 Prozent verzeichnete.

Die wichtigsten Märkte für die Schweizer Uhrenindustrie haben ein starkes Wachstum im Mai berichten können. Hong Kong (+18,1 Prozent) und China (+34,4 Prozent) führen den asiatischen Markt an. Doch die Situation in Japan hat sich mit einem Rückgang von -3,2 Prozent weiter verschlechtert. Der anhaltende negative Trend in den USA zeigt auch im Mai seine Auswirkung und verursacht einen leichten Rückgang von -1,1 Prozent. Dahingegen konnten die vier führenden europäischen Märkte, Italien (+26,7 Prozent), das Vereinigte Königreich (+12,9 Prozent), Frankreich (+9,5 Prozent) und Deutschland (+3,7 Prozent) ein Wachstum melden.

Hier geht es zu den vollständigen (englischsprachigen) Statistiken

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Das Wachstum des globalen Luxusmarktes kehrt zurück

Sicherlich machen sich auch Luxuskonsumenten über die Auswirkungen der globalen Unruhen, wirtschaftlichen Schwankungen und unbeständigen politischen Prognosen Gedanken, bevor sie Geld für weitere Luxusgüter ausgeben. Doch nach dem Bericht der Beratungsfirma Bain & Company wird der Luxusindustrie in diesem Jahr ein Aufschwung vorausgesagt.

Der vorherige Abschwung der Verkäufe, erklärte sich aufgrund von Angst vor terroristischen Anschlägen, unvorhersehbaren Aktienmärkten und Währungsschwankungen. Trotz alledem soll sich der Markt laut dem Bericht „Luxury Goods Worldwide Market Study“ von Bain & Company erholen. Der Bericht schätzt einen Anstieg von 2-4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Somit würde der globale Luxusmarkt auf zwischen 254 und 259 Milliarden Euro, mit Voraussetzung eines konstanten Wechselkurses, steigen.

„Es ist ein trauriger Zustand, aber die Menschen haben sich an die Ungewissheit in ihrem Leben gewöhnt“, sagt Claudia D’Arpizio, Partnerin bei Bain & Company. „Die Auswirkungen von Terroranschlägen werden sich geringer auf den Luxusmarkt auswirken.“

Drei Faktoren haben die positive Prognose für 2017 gestärkt:

  • Aufschwung der chinesischen Ausgabebereitschaft im In- und Ausland
  • Rückkehr des Tourismus in Europa
  • Bemühungen der Luxusmarken mit ihrer Kommunikation auf verschiedene Zielgruppen einzugehen, besonders auf die Gruppe der Millennials

Der einst so starke amerikanische Luxusmarkt steht unter Druck. Der Rückgang des Tourismus, verursacht durch gezieltes Einreiseverbot und begrenzter Mitnahme von elektronischen Endgeräten auf Flügen nach Amerika, zeigt seine Auswirkungen. Außerdem tragen auch der starke Dollar und die schlechteren Ergebnisse der amerikanischen Kaufhäuser dazu bei.

Trotz dieser Situation sieht man der Zukunft des weltweiten Luxusmarktes positiv entgegen und erwartet ein gesundes Wachstum, das nicht nur von einem Land abhängig ist.

Lesen Sie hier den vollständigen (englischsprachigen) Beitrag auf nytimes.com

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Schweizer Uhrenexporte: Geringerer Rückgang der Absatzzahlen als erwartet

Obwohl der April drei Arbeitstage weniger hatte als letztes Jahr, betrug der Gesamtwert der Absatzzahlen der Schweizer Uhrenexporte 1,5 Milliarden CHF. Deswegen war die Schrumpfung von -5,7 Prozent geringer als erwartet. Der allgemeine Trend bleibt damit sehr nah am Wert vom Vormonat März.

Edelstahluhren waren am stärksten von der schwächeren Nachfrage betroffen. Im Gegensatz dazu erreichten Zeitmesser aus Bi-Metall ein signifikantes Wachstum. Das Gesamtvolumen war letztlich doch sehr von den weiterhin sinkenden Zahlen in der Kategorie „Andere Materialien“ betroffen.

Uhren mit einem Exportpreis von unter 200 CHF mussten einen starken Rückgang melden. Der Wert dieser Preiskategorie fiel um -21,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dahingegen konnten Zeitmesser über 200 CHF in allen Kategorien einen gleichmäßigen Rückgang von durchschnittlich -4,5 Prozent bei der Anzahl und im Wert verzeichnen.

Die Hauptmärkte haben sich in diesem Monat sehr anhand ihrer Absatzzahlen von Schweizer Uhrenexporten unterschieden. Hong Kong (-16,8 Prozent) und die USA (-19 Prozent) mussten einen steilen Fall melden. Währenddessen sind China mit 38,9 Prozent und das Vereinigte Königreich mit 30 Prozent noch schneller wie zuvor gewachsen. Japan bleibt im negativen Bereich, genauso wie Italien mit -13,4 Prozent und Deutschland mit -5,3 Prozent.

Hier geht es zu den vollständigen (englischsprachigen) Statistiken

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Schweizer Uhrenexporte: Positive Entwicklungen in den Hauptmärkten

Die Uhrenindustrie kann im März endlich wieder aufatmen. Der Gesamtwert von knapp 1,6 Milliarden CHF ist um 7,5 Prozent höher als im März 2016. Die positiven Schweizer Exportzahlen haben jedoch auch von zwei zusätzlichen Arbeitstagen und Währungsschwankungen profitiert.

Außer Edelmetall konnten alle Material-Kategorien ein wertmäßiges Wachstum verzeichnen. Die Armbanduhren aus Stahl und Bimetall erreichten sogar ein zweistelliges Wachstum. In der Kategorie „Andere Materialien“ gab es ein wertmäßiges Plus von 49 Prozent. Der Gesamtwert der exportierten Stückzahlen aller Material-Kategorien verbuchte ein Wachstum von 8,5 Prozent.

Bei der Betrachtung der Preiskategorien haben die Armbanduhren im Wert von 200 bis 500 CHF (Exportpreis) die größte Steigerung von über 20 Prozent verbuchen können. Die Produkte unter 200 CHF mussten wertmäßig einen leichten Rückgang von -2 Prozent verzeichnen und hatten trotzdem einen Anstieg von über 6 Prozent ihrer Stückzahl. Bei Armbanduhren über 500 CHF bewegte sich die positive Entwicklung sehr nah am allgemeinen Durchschnitt.

Die fünf Hauptmärkte haben im März starke Gewinne gemeldet. Hong Kong hatte bereits seit einigen Monaten die ersten Anzeichen einer Erholung gezeigt und hat in diesem Monat ein Wachstum von +18,1 Prozent verbuchen können. Die USA setzt ihre zögerliche positive Entwicklung weiterhin fort und schließt März mit einem guten Ergebnis von +15,6 Prozent ab. Auch der chinesische Markt zeigt seit letztem Sommer eine Erholung und beweist ein nachhaltiges Wachstum mit +37,7 Prozent. Nach einigen negativen Monaten kann Japan endlich wieder einen Anstieg von +8,3 Prozent melden. Außer dem Vereinigtem Königreich berichteten die anderen europäischen Hauptmärkte einen Rückgang der Schweizer Uhrenexporte.

Hier geht es zu den vollständigen (englischsprachigen) Statistiken

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Ebner Verlag beruft Jens Gerlach zum Group Publisher der Uhrenmedien

Jens Gerlach, Verlagsleiter des Geschäftsbereichs Uhrenmedien und Prokurist, wird ab 1. April 2017 als Group Publisher die Verantwortung für alle Aktivitäten übernehmen, die sich im Ebner Verlag und seinen Beteiligungen zum Thema Uhren gruppieren. Insbesondere übernimmt er damit auch die Verantwortung für den kaufmännischen Bereich der Watchtime USA. Roger Rüegger, in seiner Funktion des Managing Directors der Ebner Publishing International Inc., berichtet zukünftig direkt an Jens Gerlach. Verantwortlich ist Jens Gerlach ebenso für sämtliche Lizenzabkommen, gleichgültig ob diese auf Chronos oder Watchtime Bezug nehmen.

Bisher agierte der Bereich der Uhrenmedien mit drei unterschiedlichen Standbeinen:

  • Die Zielgruppeneinheit Uhren mit Sitz in Ulm verantwortet die deutschsprachigen Uhrenmedien, Chronos China sowie die englischsprachigen Blogs fratellowatches.com und watch-insider.com.
  • Die Watchtime USA agiert von New York aus und ist verantwortlich für die englischsprachigen Uhrenmedien sowie die Lizenzverhältnisse der Watchtime-Lizenznehmer.
  • Daneben gibt es die Chronos-Lizenznehmer, die von Deutschland aus betreut werden.

Die zunehmende internationale Vernetzung sowohl sämtlicher uhrenbezogener Themen auf der Angebots- und Nachfrageseite als auch der hausinternen Systeme und Organisation machen es notwendig, diese Dreiteilung aufzuheben und die Kräfte zu bündeln. Jens Gerlach verantwortet in seiner Position als Group Publisher künftig alle drei Standbeine.

Rüdiger Bucher bekleidet bereits seit 2014 die Position des internationalen Redaktionsdirektors im Geschäftsbereich Uhrenmedien. In dieser Funktion arbeitet er bereits seit Längerem mit Roger Rüegger, in seiner Funktion des Chefredakteurs Watchtime USA, zusammen. Rüdiger Bucher steuert und verantwortet so mittel- und unmittelbar die inhaltliche Qualität, die Philosophie, den Stil und die Tonalität aller Medien des vergrößerten Geschäftsbereichs.

Jens Gerlach, unterstützt durch Rüdiger Bucher, steuert damit künftig alle kaufmännischen und publizistischen Belange aller uhrenbezogener Aktivitäten der Ebner Verlage.

Mit dieser Umstellung wird das Uhrenthema auch international im Geschäftsbereich Uhrenmedien endgültig zusammengefasst und die Führungsstruktur vereinheitlicht und vereinfacht. Jens Gerlach ist es gelungen, in den letzten Jahren die Zielgruppeneinheit Uhren substanziell weiterzuentwickeln, die Ergebnisse konnten durch die Diversifikation der Angebote und Services deutlich gesteigert werden. Unter seiner Gesamtverantwortung und der redaktionellen Führung von Rüdiger Bucher werden sich die weltweiten Uhrenmedien der Ebner Verlage enger vernetzen und weiterentwickeln können.

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Über den Verlag: Die Ebner Uhrenmedien sind heute national und international der führende Special-Interest-Publisher für hochwertige mechanische Uhren. Egal ob als gedruckte Information, über Websites und Blogs im Internet, mobil über verschiedene Apps, Social-Media oder im persönlichen Kontakt über Veranstaltungen. So werden rund 216.000 Magazine weltweit pro Ausgabe an Endkunden verkauft, die Onlineangebote etwa 1.100.000 Mal im Monat besucht und über 880.000 Uhrenbegeisterte folgen den verschiedenen Social-Media-Kanälen. Zusätzlich werden bei Events und Leserreisen über 2.000 Uhren-Aficionados im Jahr persönlich begrüßt.

Vor über 25 Jahren begannen die Ebner Uhrenmedien, den Wiederaufstieg der mechanischen Uhr bei Endkunden zu begleiten und mitzugestalten. Was mit der Herausgabe eines Coffee Table Books, der Uhren-Edition begann, ist heute ein nahezu jeden Medienkanal bespielender und internationaler Special-Interest-Publisher. So gelingt es, spiegelbildlich zu den Käufern hochwertiger Uhren, verschiedene soziale Schichten und Altersgruppen potenzieller Uhrenkäufer zu adressieren.

 Die Mission der Ebner Uhrenmedien ist es, im permanenten Austausch mit Uhrenmarken und Endkunden die Faszination und Leidenschaft für hoch- und höchstwertige Uhren mit immer mehr Menschen zu teilen.

Trends

Der Markt der Luxusuhren, Teil 4: Produkte und ihre Trends

Mechanische Luxusuhren sind heute in der Regel hochwertiger als im 20. Jahrhundert. Moderne Produktionsmethoden mit geringen Toleranzen ermöglichen präzisere Werk- und Gehäusetechniken. Außerdem verwenden in den letzten Jahren immer mehr Hersteller eigene oder exklusiv zugelieferte Uhrwerke. Durch diese entwicklerische Eigenleistung wird das Produkt ideell – und im Idealfall auch technisch – aufgewertet. Durch die vielfachen Preissteigerungen ist eine Lücke im Preisbereich bis 4000 Euro entstanden. Seit einigen Jahren reagieren die Hersteller langsam, aber vermehrt darauf und füllen besagten Preisbereich wieder mit attraktiven Modellen.

Smartwatches

Mit der Einführung der ersten Apple Watch 2015 haben sich die weltweiten Verkäufe von Smartwatches dramatisch erhöht. Laut Deloitte-Studie 2016 wurden im 4. Quartal 2014 weltweit 1,9 Millionen Smartwatches verkauft; im gleichen Zeitraum 2015 waren es schon 8,1 Millionen – verglichen mit 7,9 Millionen Uhren Schweizer Provenienz. Das Marktforschungsunternehmen Gartner sagt voraus, dass 2016 weltweit insgesamt 50 Millionen Smartwatches verkauft werden – im Vergleich zu 30 Millionen 2015 ein Anstieg um 67 Prozent (zit. n. Deloitte). Auch wenn Apple-Kritiker den Erfolg im Verhältnis zu früheren Erfolgsstorys wie der des iPhones und im Verhältnis zu den Erwartungen von Apple selbst als mäßig einschätzen, hat sie dennoch die Uhrenlandschaft gehörig durcheinandergewirbelt. Mit einem geschätzten Uhren-Umsatz von 4,5 Milliarden Franken ist Apple schon jetzt nach Rolex (geschätzt 4,9 Milliarden Franken) der zweitgrößte Uhrenhersteller der Welt.

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Von den Schweizer Uhrenherstellern haben bislang nur wenige auf das Thema Smartwatch reagiert. Auf die Apple Watch gibt es bislang keine flächendeckende und schon gar keine einheitliche Reaktion. Es gibt verschiedenste Ansätze von verschiedensten Herstellern. So gibt es Connected Watches, die sich über Bluetooth oder NFC mit dem Smartphone verbinden, dies erleichtert die Einstellung oder ermöglicht das Sich-Ausweisen. Ebenfalls sind Bezahlfunktionen möglich. Hier gibt es auch im Luxusbereich Lösungen, z.B. von Breitling oder Bulgari. TAG Heuer hat bisher als einziger klassischer Schweizer Uhrenhersteller eine richtige Smartwatch entwickelt, die sich trotz ihres Preises von über 1.300 Euro gut verkauft hat: Laut Firmenchef Jean-Claude Biver hat TAG Heuer 2016 rund 50.000 Exemplare der TAG Heuer Connected verkauft; für 2017, wo eine zweite Generation lanciert wird, sieht er ein Potenzial von 150.000 Exemplaren. Uhren mit smarten Zusatzfunktionen, die in den Bereich Smartwatch zielen, gibt es auch von Swatch, Tissot und – wieder etwas hochwertiger – von Frédérique Constant und Alpina. Bei letzteren stehen Gesundheitsfunktionen im Vordergrund (Schritt- und Herzschlagzähler, Erinnern ans Aufstehen etc.).

Der Begriff „Wearable“ wird von der Uhrenindustrie (z.B. IWC) als integrierte „smarte“ Funktionen in einem Teil der Uhr, z.B. dem Armband, verstanden. So hat Montblanc einen entsprechenden Armbandzusatz entwickelt, der an den Bändern klassischer mechanischer Uhren befestigt werden kann. Wie sich der Bereich weiterentwickeln wird, ist unklar. Bislang sind die ersten Smartwatches à la Apple Watch von ihren Möglichkeiten her eingeschränkt und nicht sehr attraktiv; man kann allerdings davon ausgehen, dass die Funktionalität zunehmen wird. Sobald die Apple Watch Funktionen integriert, die sie unabkömmlich macht: Wenn sie irgendwann Schlüssel, Portemonnaie und Handy ersetzen kann, wird die Frage eher sein, ob man am anderen Handgelenk noch eine mechanische Uhr trägt.

Es gibt aber auch die Hoffnung klassischer Uhrenhersteller, dass junge Menschen, die oft gar keine Armbanduhren tragen, über die Smartwatch an das Thema Armbanduhr herangeführt werden – das Schlagwort lautet Rückeroberung des Handgelenks. Wer aber eine Smartwatch grundsätzlich nicht missen möchte, dessen Handgelenk könnte für eine mechanische Uhr auch ganz verloren gehen. Das ist der Grund für Marken wie TAG Heuer, sich in dem Bereich zu engagieren; auch, um Erfahrungen zu sammeln und ggf. schneller auf neue Entwicklungen und Trends reagieren zu können. Generell wird die Smartwatch nicht als Konkurrenz zu hochpreisigen Uhren verstanden, durchaus aber als Konkurrenz zu Uhren im unteren und unteren mittleren Preisbereich. Die Hersteller der Smartwatches ihrerseits sind bemüht, auch das Design ihrer Uhren zu verbessern. So hat Samsung den Besitzer der Schweizer Uhrenmarke Artya, Yvan Arpa, bereits mit der Gestaltung einer Smartwatch beauftragt. Die Apple Watch hat 2015 den begehrten Red Dot Design Award gewonnen. Apple bietet außerdem Smartwatches mit hochwertigen Lederarmbändern von Hermès an. Der amerikanische Markt für mechanische Uhren aus der Schweiz liegt in diesem Jahr 10 Prozent unter dem Vorjahr, obwohl die Konjunktur gut läuft. Dieser Rückgang könnte zum Teil von Smartwatches verursacht sein. Denn besonders im Preissegment zwischen 200 und 500 CHF sind meistens Smartwatches positioniert und genau in dieser Preiskategorie mussten starke Rückgänge bei den Ausfuhrzahlen von Schweizer Uhren verzeichnet werden.

Vintage-Uhren

Der Begriff „Vintage“ wird teilweise mit unterschiedlicher Bedeutung gebraucht. Eigentlich sind damit Uhren gemeint, die ein oder mehrere Jahrzehnte alt sind und auf dem Gebrauchtuhrenmarkt gekauft werden. Eine offizielle, allgemein verbindliche Definition für „Vintage“ gibt es allerdings nicht. Nicht als Vintage, sondern als „Retro“ bezeichnet man dagegen neue Modelle, deren Design sich auf Vorbilder aus früheren Jahrzehnten bezieht. Der Gebrauchtuhrenmarkt besteht vor allem aus den Kanälen Auktion (auch OnlineAuktion), Sammlerbörse, Gebrauchtuhrenhändler mit Ladengeschäft und Verkaufsplattform im Internet. Sehr gefragte, hochwertige und teure Stücke wechseln vor allem auf Auktionen den Besitzer. Beobachtet man die Preisentwicklung gerade auf Auktionen, erkennt man seit vielen Jahren vor allem zwei Marken, die in Sachen Werterhalt sehr erfolgreich sind: Patek Philippe und Rolex. Beide erzielen regelmäßig Höchstpreise mit besonders gefragten Modellen; der Werterhalt bei beiden Marken ist im Durchschnitt sehr hoch. Erfolgreich auf Auktionen, Börsen und Verkaufsplattformen im Internet sind aber auch Marken wie Audemars Piguet, Vacheron Constantin, Omega, Zenith oder Longines. In den letzten Jahren hat der Vintage-Uhren-Markt unter anderem davon profitiert, dass viele neue Luxusuhren zu immer höheren Preisen angeboten wurden. Somit stellte der Kauf einer historischen Uhr eine interessante Möglichkeit dar, eine Uhr einer bekannten Marke zu einem attraktiven Preis zu bekommen.

Lesen Sie hier das vollständige eDossier „Der Markt der Luxusuhren“ auf Watchtime.net

Trends

Die ersten Prognosen im chinesischen Luxusmarkt für 2017

Die weltweiten Luxuseinkäufe werden je nach Brancheneinschätzung zu 30-50 Prozent von Chinesen getätigt. Trotz der diesjährigen Kaufzurückhaltung bei chinesischen Luxuskunden, bilden sie immer noch eine der wichtigsten Kaufkräfte im Luxussektor.

Das chinesische Wirtschaftswachstum in der Luxusbranche wurde durch verschiedene Faktoren geschwächt. Auf der einen Seite ist es die starke Nachfrage auf dem Graumarkt und von Produktfälschungen. Hinzu kommt die bestehende Angst der eigenen Reisesicherheit durch Terroranschläge in Europa. Mit diesen wirtschaftlichen und politischen Problemen musste sich die Industrie auseinandersetzen.

Obwohl in diesem Jahr auch wieder der inländische Konsum in China gestiegen ist, bevorzugen die chinesischen Luxuskäufer immer noch den Einkauf von Luxusgütern im Ausland. In dem Zusammenhang fand die Studie von ContactLab heraus, dass der prozentuale Anteil von Luxuseinkäufen im Ausland im ersten Quartal 2016 von 43 auf 40 Prozent gesunken ist. Diese leicht negative Entwicklung kann auf mehrere Gründe zurückgeführt werden. Zum einen durch das Eingreifen der Regierung bei Graumarkt-Schmugglern und zum anderen durch Änderungen in der Einfuhrzollpolitik für Reisende, Importeure und grenzüberschreitende Online-Händler. Außerdem haben sich Luxusmarken dazu entschieden, die chinesischen Preise global anzugleichen. Dadurch sollen mehr Steuereinnahmen generiert und der Handel von Luxusmarken auf dem Graumarkt reduziert werden.

Obgleich die Ausgabebereitschaft im eigenen Land gestiegen ist, werden sie nicht aufhören ihre Luxuseinkäufe im Ausland zu tätigen. Einer der Hauptgründe sind die weltweiten Währungsschwankungen. Trotz der neuen Tarifpolitik in China sind die Preise von Luxusprodukten immer noch höher als in anderen Ländern. Hinzu kommt, dass die Chinesen sehr Preis bewusst sind und auf die globalen Wechselkursschwankungen achten.

E-Commerce spielt für das generelle Wachstum eine wichtige Rolle und richtet sich immer stärker auf Mobile aus. Mittlerweile sind in China bereits 80 Prozent der Luxusmarken auch online verfügbar. Trotzdem haben noch knapp 25 Prozent der Uhren- und Schmuckmarken keine E-Commerce-Plattform. Für die Umsätze über Mobile Commerce ist für 2016 ein geschätztes Wachstum von über 50 Prozent vorausgesagt. Die Erwartungen für 2017 sind weiterhin positiv und prognostizieren, dass 60 Prozent aller E-Commerce Umsätze zukünftig über Mobile getätigt werden.

Die Anti-Korruptions-Kampagne wird auch in 2017 weitergeführt. Somit soll nach wie vor streng gegen Korruption vorgegangen und existierende Korruption reduziert werden.

Außerdem wird angekündigt, dass Social Media noch bildlastiger werden soll und das Wachstum von Anwendungen, wie Instagram, Live-Streaming und Video schneller ansteigen wird. Auf diese Bereiche werden sich auch die Marketing-Aktivitäten stark konzentrieren.

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