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Der deutsche Marketing-Blog für Luxusuhren

Posts tagged marktprognose

Marketinginstrumente

Printmagazine haben weiterhin eine starke Werbewirkung

Trotz der Digitalisierung, die massive Auswirkungen auf die Nachrichtenmagazine und Tageszeitungen hat, sind sie weiterhin die renditestärksten Mediengattungen. Print leistet immer noch einen funktionalen Beitrag zur Werbewirkung, der durch andere Medien nicht ersetzt werden kann. Diese Einstellung vertritt Boris Schramm, Managing Director von Group M, im Interview mit HORIZONT. Die intensive Lektüre einer Zeitschrift ist seiner Meinung nach etwas komplett anderes und kann nicht mit dem Klicken auf reichweitenoptimierte Headlines im Netz verglichen werden.

Durchgeführte Studien zur Mediennutzung, wie Deloitte und AWA, prognostizieren die Zukunft der Printmagazine in der digitalen Welt. Demnach besteht keine Verdrängung der gedruckten Magazine, sondern die Online-Angebote bilden eine ergänzende Informationsquelle.

Die Media Consumer Survey 2016 von Deloitte hat 2.000 deutsche Konsumenten im Alter von 14 bis 75 befragt. Im Printbereich wurde deutlich, dass gedruckte Magazine immer noch als wertiges, haptisches Produkt geschätzt werden. Laut der Studie ziehen über ein Drittel der Befragten gedruckte Zeitschriften kostenlosen Online-Angeboten vor.

Die Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse AWA 2016 hat ebenfalls die Mediennutzung untersucht und konnte damit die stete Nachfrage von Printmagazinen belegen. Online-Angebote können die physische Komponente traditioneller Printmagazine nicht ersetzen. Sie sind vielmehr eine Ergänzung und stellen weiterführende Informationen zur Verfügung.

Entscheidend ist es seine Zielgruppe und Leserschaft genau zu kennen und sein Produkt danach auszurichten. Trotz der Digitalisierung spricht ein haptisch, hochwertiges Magazin mit ansprechenden Fotostrecken und interessanten Stories ein breites Publikum an. Im Gegensatz dazu ist es im Internet wichtiger zusätzliche Informationen bereit zu stellen und Themen zu vertiefen.

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Marketinginstrumente / Trends

Onlinehandel und Luxusuhren – eine Symbiose mit Zukunft?

Formex Swiss Watches sieht der Zukunft mit dem Online-Handel erwartungsvoll entgegen. Seit dem Jahr 2016 verkauft der Bieler Uhrenhersteller seine Modelle ausschließlich über den Online-Kanal und direkt an den Endkunden. Mit einer neuen App überwindet die Marke nun auch die Lücke zwischen Haptik und Tragegefühl durch Virtualität: Die Lösung ist ein realitätsgetreues Projizieren der favorisierten Uhr auf das Handgelenk des potenziellen Käufers.

McKinsey and Company veröffentlichte bereits 2015 einen Report über Luxusgüter im Onlinehandel. Wie stark diese Sparte wächst, lässt sich an dem Online-Verkaufswachstum von Jahr 2013 auf 2014 mit über 50% -auf 14 Milliarden Euro- festmachen; Tendenz weiter steigend. Bereits im Jahr 2015 wurden 75% aller Luxuskäufe digital beeinflusst. Nach Einschätzung von McKinsey wird dies bis 2025 die gesamte Masse abdecken.

Auch das in Düsseldorf ansässige Uhrenfachgeschäft Blome, welches dieses Jahr bereits sein 70-jähriges Bestehen feiert, profitiert von dieser digitalen Entwicklung. Der stationäre Händler zeigt sich sehr offen gegenüber dem Onlinehandel und ergänzte in diesem Sinne, im Jahr 2014, seinen Service um ein Internet-Angebot. Seitdem vertreibt H.D. Blome GmbH & Co. KG Luxusuhren sicher, schnell und zuverlässig, auch auf der hauseigenen Website. Zu anfangs trieb der Fachhändler für Uhren sein Onlinegeschäft mit einer Apple Watch an, welche Blome in Form einer Gratisbeigabe zum Kauf einer jeden hochwertigen Uhr beisteuerte. Durch den zusätzlichen Vertriebsweg ermöglicht es Blome seinen Kunden außerdem, die Verfügbarkeit vieler Marken online zu sehen und die Uhr für ihren Besuch im selbigen Fachgeschäft zu reservieren. Für einige Marken ist Blome Uhren der erste offizielle Fachhändler, der Luxusuhren sowohl über den Onlinekanal als auch im stationären Geschäft vertreibt.

Mit Blick auf die beiden Beispiele scheint die Zukunft für den Onlinehandel, in Bezug auf die Luxusuhrenbranche, durchaus erfolgsversprechend zu werden.

 

Ausführliches hierzu finden Sie auf Blome Uhren und McKinsey & Company.

Video zur Verfügung gestellt von Formex Swiss Watches.

Trends

Schweizer Uhrenexporte steigen im Juli konstant weiter

Im Juli hält der positive Trend der Schweizer Uhrenexporte bereits im dritten Monat in Folge an. Der Gesamtexportwert der Uhren, die die Schweizer Grenze überquert haben, betrug 1,7 Milliarden CHF. Damit lag der Wert um 3,6 Prozent höher als im Juli 2016. Der Aufschwung des Jahrestrends setzte sich daher auch im vergangenen Monat fort und lässt eine Stabilisierung prognostizieren.

Die Uhren aus Edelmetall und Stahl unterstützen diesen Monat stark den Anstieg, während die Exporte von Uhren aus anderen Materialien, wie Bimetall, gesunken sind. Das Volumen blieb insgesamt stabil – der gestiegene Export von Stahluhren glich den Rückgang der Kategorien „Andere Metalle“ und „Andere Materialien“ aus.

Entgegengesetzt dem Trend der letzten Monate, verzeichneten im Juli die Exportzahlen der Uhren im Wert unter 200 Franken (Exportpreis) einen erheblichen Rückgang. Die Verschlechterung der exportierten Stückzahlen (-14,7%) hatte einen entscheidenden Einfluss auf den Gesamtbetrag, dessen Wert noch stärker sank (-18,2%). Die Uhrenexporte in anderen Preissegmenten vermeldeten ein Wachstum, vor allem die für die Uhren im Wert über 500 Franken.

Uhrenexporte nach Hong Kong (+16,8%) profitierten von einem sehr günstigen Basiseffekt, welcher dazu führt, dass dort ein nachhaltiges Wachstum erzielt werden kann und eine weitere Erholung als mittelfristiger Trend in Aussicht steht. Die Exportergebnisse in die USA, welche in den letzten Monaten bei der Null-Grenze variierten, wurden im Juli -zum ersten Mal seit fast 2 Jahren- leicht korrigiert (+1,4%). China (+22,3%) verzeichnete keine besondere Veränderung und setzte demzufolge das starke Wachstum fort. In Europa verlautete Frankreich einen Rückgang in Höhe von -1,7%, ebenso wie Italien (-14,3% nach einigen sehr guten Monaten).  Das Vereinigte Königreich meldete den ersten Rückgang des Jahres, mit -8,5 Prozentpunkten. Hingegen war Deutschland, mit einem Wachstum von +13,4%, der führende Part im europäischen Raum.

Hier geht es zu den vollständigen (englischsprachigen) Statistiken.

Trends

Stabilität bei den schweizerischen Uhrenexporten

Schneller als erwartet: Schweizerische Uhrenexporte zeigen sich im ersten Halbjahr mit einem stabilen Ergebnis.

Die Uhrenindustrie musste sich den ungünstigen Einflüssen aus Konjunktur, Struktur und Politik anpassen. Nach dem negativen Jahresstart gelang es zwischenzeitlich den Trend umzukehren. Aktuell ist bereits eine Erholung auf einigen Märkten zu erkennen. Auch wenn die Uhrenexporte der Schweiz nicht überall mit der gleichen Dynamik agieren, zeichnet sich bereits zum Halbjahr eine Wende in der Rezession ab.

Dies lässt sich aus dem Gesamtergebnis der Uhrenexporte ableiten, die zur Mitte des Jahres eine Gesamthöhe von 9,5 Millionen Franken erreicht haben. Dieses Ergebnis, innerhalb der ersten sechs Monate, ist mit dem Jahr 2016 vergleichbar – bei einer minimalen Abweichung von +0,1 Prozentpunkten. Die insgesamt positive Entwicklung ist wesentlich auf die Märkte China und Großbritannien zurückzuführen. Unter den wichtigsten Märkten entwickelte sich Europa (laut FHS), mit einem Halbjahreswachstum von 3,3 Prozentpunkten, am interessantesten. An dieser Erholung hat die USA aktuell noch keinen Anteil, gewisse asiatische Märkte sind wenig agil.

Die Vorhersage für das zweite Halbjahr 2017 bleibt somit verhalten zuversichtlich.

Den vollständigen Bericht finden Sie auf fhs.swiss

Trends

Schweizer Uhrenexporte steigen im Juni konstant weiter

Der positive Trend der Schweizer Uhrenexporte hält im Juni weiter an. Der Gesamtexportwert der Produkte, die die Schweizer Grenze überquert haben, betrug 1,7 Milliarden CHF. Damit lag der Wert um 5,3 Prozent höher als im Juni 2016. Der allgemeine Aufschwung folgt den guten Ergebnissen des letzten Monats.

Die Uhren aus Edelmetall und Stahl unterstützen diesen Monat stark den Anstieg, während die Exporte von Uhren aus anderen Materialien, wie Bimetall, gesunken sind. Somit gleichte der gestiegene Export von Stahluhren den Rückgang der Kategorien „Andere Metalle“ und „Andere Materialien“ aus und stärkte das gesamte Wachstum.

Wie bereits im Mai sind die Exportzahlen der Uhren im Wert unter 200 CHF (Exportpreis) gesunken. Im Gegensatz dazu verzeichneten die anderen Preissegmente einen signifikanten Anstieg.

Einige Märkte meldeten ein anhaltendes Wachstum. Zum Beispiel Italien konnte mit +16,5 Prozent den zweiten Monat ein starkes Wachstum mit nachhaltigem Aufschwung verzeichnen. Das Vereinigte Königreich profitierte wieder von seiner Währungssituation und dokumentierte mit +35,6 Prozent das stärkste Wachstum seit mehr als zwei Jahren. Nach drei Monaten bemerkenswerter Ergebnisse, hält in China das Wachstum mit +11,5 Prozent weiter an und schließt ein hervorragendes erstes Halbjahr ab. Hong Kong war mit +4,6 Prozent deutlich näher am weltweiten Durchschnitt und verstärkt seinen Wiederaufschwung. Die USA meldete mit einem Rückgang von -1,3 Prozent keine Veränderungen in ihrer generellen wirtschaftlichen Situation.

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Trends

Schweizer Uhrenexporte: Geringerer Rückgang der Absatzzahlen als erwartet

Obwohl der April drei Arbeitstage weniger hatte als letztes Jahr, betrug der Gesamtwert der Absatzzahlen der Schweizer Uhrenexporte 1,5 Milliarden CHF. Deswegen war die Schrumpfung von -5,7 Prozent geringer als erwartet. Der allgemeine Trend bleibt damit sehr nah am Wert vom Vormonat März.

Edelstahluhren waren am stärksten von der schwächeren Nachfrage betroffen. Im Gegensatz dazu erreichten Zeitmesser aus Bi-Metall ein signifikantes Wachstum. Das Gesamtvolumen war letztlich doch sehr von den weiterhin sinkenden Zahlen in der Kategorie „Andere Materialien“ betroffen.

Uhren mit einem Exportpreis von unter 200 CHF mussten einen starken Rückgang melden. Der Wert dieser Preiskategorie fiel um -21,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dahingegen konnten Zeitmesser über 200 CHF in allen Kategorien einen gleichmäßigen Rückgang von durchschnittlich -4,5 Prozent bei der Anzahl und im Wert verzeichnen.

Die Hauptmärkte haben sich in diesem Monat sehr anhand ihrer Absatzzahlen von Schweizer Uhrenexporten unterschieden. Hong Kong (-16,8 Prozent) und die USA (-19 Prozent) mussten einen steilen Fall melden. Währenddessen sind China mit 38,9 Prozent und das Vereinigte Königreich mit 30 Prozent noch schneller wie zuvor gewachsen. Japan bleibt im negativen Bereich, genauso wie Italien mit -13,4 Prozent und Deutschland mit -5,3 Prozent.

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Trends

Schweizer Uhrenexporte: Positive Entwicklungen in den Hauptmärkten

Die Uhrenindustrie kann im März endlich wieder aufatmen. Der Gesamtwert von knapp 1,6 Milliarden CHF ist um 7,5 Prozent höher als im März 2016. Die positiven Schweizer Exportzahlen haben jedoch auch von zwei zusätzlichen Arbeitstagen und Währungsschwankungen profitiert.

Außer Edelmetall konnten alle Material-Kategorien ein wertmäßiges Wachstum verzeichnen. Die Armbanduhren aus Stahl und Bimetall erreichten sogar ein zweistelliges Wachstum. In der Kategorie „Andere Materialien“ gab es ein wertmäßiges Plus von 49 Prozent. Der Gesamtwert der exportierten Stückzahlen aller Material-Kategorien verbuchte ein Wachstum von 8,5 Prozent.

Bei der Betrachtung der Preiskategorien haben die Armbanduhren im Wert von 200 bis 500 CHF (Exportpreis) die größte Steigerung von über 20 Prozent verbuchen können. Die Produkte unter 200 CHF mussten wertmäßig einen leichten Rückgang von -2 Prozent verzeichnen und hatten trotzdem einen Anstieg von über 6 Prozent ihrer Stückzahl. Bei Armbanduhren über 500 CHF bewegte sich die positive Entwicklung sehr nah am allgemeinen Durchschnitt.

Die fünf Hauptmärkte haben im März starke Gewinne gemeldet. Hong Kong hatte bereits seit einigen Monaten die ersten Anzeichen einer Erholung gezeigt und hat in diesem Monat ein Wachstum von +18,1 Prozent verbuchen können. Die USA setzt ihre zögerliche positive Entwicklung weiterhin fort und schließt März mit einem guten Ergebnis von +15,6 Prozent ab. Auch der chinesische Markt zeigt seit letztem Sommer eine Erholung und beweist ein nachhaltiges Wachstum mit +37,7 Prozent. Nach einigen negativen Monaten kann Japan endlich wieder einen Anstieg von +8,3 Prozent melden. Außer dem Vereinigtem Königreich berichteten die anderen europäischen Hauptmärkte einen Rückgang der Schweizer Uhrenexporte.

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Trends

Welche Auswirkungen die veränderte Bedeutung von Statussymbolen auf die Uhrenbranche hat

Nachdem die weltweite Nachfrage nach Uhren in den letzten Jahren rückläufig gewesen ist, schätzt man die Wichtigkeit von Uhren in der jüngeren Generation nicht mehr so hoch ein. Es ist fraglich, ob Uhren als Statussymbol weiterhin ihre Gültigkeit behalten.

Im Worst-Case-Szenario könnte es zu einer Disruption kommen. Damit wird ein etabliertes Produkt durch ein neues Produkt oder Verfahren ersetzt. Für den Bereich Uhren würde das bedeuten, dass sie von neuen Technologien, wie z.B. Smartwatches, verdrängt werden und die mechanische Uhr überwiegend für Liebhaber und Sammler interessant bleibt. Denn die neuen Statussymbole für die jüngere Zielgruppe haben sich verändert und liegen mehr in den Bereichen Aktivitäten, Freizeit und Erlebnisse.

Auf der anderen Seite gibt es den Trend hin zu alten Werten, mehr Natur, mehr Entschleunigung und mehr Nachhaltigkeit. In diesem Fall kann die Reduktion auf das Wesentliche eine Chance für die analoge Uhrenwelt darstellen. Sicherlich wird es in beiden Welten Bedürfnisse geben, auf die die Uhren-Marken eingehen können. Da in der Uhrenindustrie ein Verdrängungswettbewerb deutlich wird, werden jedoch nur die Marken überleben, die entweder beide Welten beherrschen oder schnell auf die Marktveränderungen reagieren können.

Im Hinblick auf die Vertriebskanäle in der Uhrenbranche gibt es eine starke Entwicklung in Richtung Multichannel-Betrieb. Der stationäre Handel muss sich weiterentwickeln, um für die jüngeren Zielpersonen attraktiv zu bleiben. Deshalb stellt sich die Frage, wie er sich in Zukunft nach außen darstellen wird. Natürlich wird der E-Commerce eine zunehmende Rolle spielen, da sich die digitalen Möglichkeiten ständig weiterentwickeln. Mit beispielsweise Virtual Reality wird es zukünftig möglich sein, die Uhr Zuhause anzuprobieren, ohne sie physisch am Handgelenk zu haben. Genauso wird Social Media zu einem relevanten Absatzkanal werden, solange die Marke eine entsprechende Reichweite hat. Wie zuletzt das Beispiel von Omega mit dem Online-Verkauf der Speedmaster „Speedy Tuesday“ in Kooperation mit dem Uhren-Blog Fratello Watches gezeigt hat.

Quelle: U.J.S. 3/17 (Interview mit Patrick Weigert, Chefanalyst des Deutschen Uhrenportals)

Trends

Schweizer Uhrenexporte im Februar 2017: Aufwärtstrend in China zu erkennen

Die Exportzahlen der Uhrenindustrie fallen auch im Februar weiter. Im Vergleich zum Februar 2016 ist der Gesamtwert mit knapp 1,5 Milliarden CHF um 10 Prozent gesunken.

Unter dem weltweiten Rückgang der Uhrenexporte haben in diesem Monat alle Materialien von Armbanduhren gelitten. Die Uhren aus Edelmetall waren wieder einer der Hauptverursacher des Negativtrends. Trotz der geringen Auswirkung auf das Gesamtergebnis, war die Kategorie „andere Metalle“ stark betroffen. Hinsichtlich der Stückzahlen haben die Kategorien „andere Materialen“ und „andere Metalle“ das Ergebnis signifikant nach unten gezogen.

Besonders deutlich wird der Rückgang der Uhrenexporte am der Ende der Preisskala von Armbanduhren. Der Exportwert von Uhren unter 200 CHF (Exportpreis) hat mehr als 20 Prozent verloren. Gleichzeitig hat sich der Exportwert von Zeitmessern über 3.000 CHF um 11,9 Prozent reduziert.

Der Abschwung flacht in Hong Kong weiterhin noch sehr zurückhaltend ab. Im Februar war der Rückgang der Uhrenexporte mit -12,1 Prozent deutlich höher als der globale Durchschnitt. Trotz zuletzt steigender Zahlen musste die USA einen der stärksten Rückgänge seit langem melden. Dahingegen berichtet China zum sechsten Mal innerhalb der letzten sieben Monate einen leichten Aufschwung. Das Vereinigte Königreich kann ebenfalls ihre positiven Zahlen weiterhin halten. Dafür meldeten die europäischen Länder wie Italien, Deutschland und Frankreich niedrigere Zahlen als im Vorjahr.

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Trends

Die Absatzzahlen der Schweizer Uhrenexporte stabilisieren sich

Die Exporte der Schweizerischen Uhrenindustrie verzeichneten auch zu Beginn des neuen Jahres einen leichten Fall. Das Gesamtvolumen ist auf 1,4 Milliarden CHF gesunken und somit um 6,2 Prozent niedriger als im Vorjahr. Allgemein ist der Negativtrend, trotz der roten Zahlen, seit den letzten drei Monaten immer weiter abgeflacht.

Bei der Betrachtung der verwendeten Materialien haben die Uhren aus Edelmetallen den größten volumenmäßigen Rückgang verzeichnen müssen. Gleichzeitig konnten Stahluhren wiederum eine Erholung bestätigen. Im Januar mussten jedoch alle Preissegmente Einbussen verzeichnen. Im Gegensatz zum letzten Jahr sind die Zeitmesser im Wert von über 3.000 CHF am wenigsten vom Rückgang betroffen.

Nachdem Hong Kong sich die letzten zwei Jahre in einer Negativspirale befunden hat, beginnt sich die Situation langsam zu lockern. Der positive Trend in den USA, der im Dezember begonnen hatte, führt sich auch im Januar fort. China kann den vierten Monat in Folge ein Wachstum verzeichnen und blickt hoffnungsvoll ins Jahr 2017. Leider hatte der Zustrom von chinesischen Touristen nach Japan nicht den erhofften Einfluss auf die Absatzzahlen der Schweizer Uhrenexporte, die im Januar stark gefallen sind.

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