WATCHMARKETEER

Der deutsche Marketing-Blog für Luxusuhren

Posts tagged uhrenmarkt

Home

Ebner Verlag beruft Holger Christmann zum Chefredakteur des UHREN-MAGAZINS

Holger Christmann übernimmt zum 1. Juni 2018 die Chefredaktion des UHREN-MAGAZINS aus dem Ulmer Ebner Verlag. Christmann trat im März 2017 in den Ebner Verlag ein, um im Geschäftsbereich Luxusuhren eine Abteilung für Editorial Services aufzubauen. Er rief dort die Uhren- und Juweliersbeilage SAPPHIRE ins Leben, die im Herbst 2017 erstmals erschien. Der Blattmacher erfand und entwickelte einst im Verlag Gruner & Jahr das Magazin Park Avenue und war mehrere Jahre Chefredakteur der Weltkunst aus der Verlagsgruppe der ZEIT, wo er die Berichterstattung über Uhren-, Design- und Luxusthemen ausweitete.

Holger Christmann wird neuer UHREN-MAGAZIN-Chefredakteur

Holger Christmann wird neuer UHREN-MAGAZIN-Chefredakteur

„Ich freue mich auf die Herausforderung und die Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen, speziell mit Martina Richter (stellvertretende Chefredakteurin UHREN-MAGAZIN), einer der profiliertesten Uhrenkennerinnen des Landes.“, sagt Holger Christmann.

Holger Christmann tritt die Nachfolge von Thomas Wanka an, der die Zeitschrift 16 Jahre leitete und sich nun auf eigenen Wunsch neuen Aufgaben widmen wird. Er bleibt dem UHREN-MAGAZIN verbunden und wird weiterhin Leserreisen für das Magazin durchführen. Das UHREN-MAGAZIN war Deutschlands erstes Special-Interest-Magazin für Armbanduhren und erscheint in seinem 29. Jahr. Es ist als klares Kaufberatungsmagazin positioniert und zeigt sowohl Einsteigern als auch Connoisseuren durch Wissensvermittlung, Test und wesentliche Produktneuheiten die Welt der besonderen Uhren.

Für mehr Informationen besuchen Sie www.ebnerpublishing.com
Fragen richten Sie bitte an lutz@ebnerverlag.de

Marketinginstrumente / Trends

Onlinehandel und Luxusuhren – eine Symbiose mit Zukunft?

Formex Swiss Watches sieht der Zukunft mit dem Online-Handel erwartungsvoll entgegen. Seit dem Jahr 2016 verkauft der Bieler Uhrenhersteller seine Modelle ausschließlich über den Online-Kanal und direkt an den Endkunden. Mit einer neuen App überwindet die Marke nun auch die Lücke zwischen Haptik und Tragegefühl durch Virtualität: Die Lösung ist ein realitätsgetreues Projizieren der favorisierten Uhr auf das Handgelenk des potenziellen Käufers.

McKinsey and Company veröffentlichte bereits 2015 einen Report über Luxusgüter im Onlinehandel. Wie stark diese Sparte wächst, lässt sich an dem Online-Verkaufswachstum von Jahr 2013 auf 2014 mit über 50% -auf 14 Milliarden Euro- festmachen; Tendenz weiter steigend. Bereits im Jahr 2015 wurden 75% aller Luxuskäufe digital beeinflusst. Nach Einschätzung von McKinsey wird dies bis 2025 die gesamte Masse abdecken.

Auch das in Düsseldorf ansässige Uhrenfachgeschäft Blome, welches dieses Jahr bereits sein 70-jähriges Bestehen feiert, profitiert von dieser digitalen Entwicklung. Der stationäre Händler zeigt sich sehr offen gegenüber dem Onlinehandel und ergänzte in diesem Sinne, im Jahr 2014, seinen Service um ein Internet-Angebot. Seitdem vertreibt H.D. Blome GmbH & Co. KG Luxusuhren sicher, schnell und zuverlässig, auch auf der hauseigenen Website. Zu anfangs trieb der Fachhändler für Uhren sein Onlinegeschäft mit einer Apple Watch an, welche Blome in Form einer Gratisbeigabe zum Kauf einer jeden hochwertigen Uhr beisteuerte. Durch den zusätzlichen Vertriebsweg ermöglicht es Blome seinen Kunden außerdem, die Verfügbarkeit vieler Marken online zu sehen und die Uhr für ihren Besuch im selbigen Fachgeschäft zu reservieren. Für einige Marken ist Blome Uhren der erste offizielle Fachhändler, der Luxusuhren sowohl über den Onlinekanal als auch im stationären Geschäft vertreibt.

Mit Blick auf die beiden Beispiele scheint die Zukunft für den Onlinehandel, in Bezug auf die Luxusuhrenbranche, durchaus erfolgsversprechend zu werden.

 

Ausführliches hierzu finden Sie auf Blome Uhren und McKinsey & Company.

Video zur Verfügung gestellt von Formex Swiss Watches.

Trends

Schweizer Uhrenexporte steigen im Juli konstant weiter

Im Juli hält der positive Trend der Schweizer Uhrenexporte bereits im dritten Monat in Folge an. Der Gesamtexportwert der Uhren, die die Schweizer Grenze überquert haben, betrug 1,7 Milliarden CHF. Damit lag der Wert um 3,6 Prozent höher als im Juli 2016. Der Aufschwung des Jahrestrends setzte sich daher auch im vergangenen Monat fort und lässt eine Stabilisierung prognostizieren.

Die Uhren aus Edelmetall und Stahl unterstützen diesen Monat stark den Anstieg, während die Exporte von Uhren aus anderen Materialien, wie Bimetall, gesunken sind. Das Volumen blieb insgesamt stabil – der gestiegene Export von Stahluhren glich den Rückgang der Kategorien „Andere Metalle“ und „Andere Materialien“ aus.

Entgegengesetzt dem Trend der letzten Monate, verzeichneten im Juli die Exportzahlen der Uhren im Wert unter 200 Franken (Exportpreis) einen erheblichen Rückgang. Die Verschlechterung der exportierten Stückzahlen (-14,7%) hatte einen entscheidenden Einfluss auf den Gesamtbetrag, dessen Wert noch stärker sank (-18,2%). Die Uhrenexporte in anderen Preissegmenten vermeldeten ein Wachstum, vor allem die für die Uhren im Wert über 500 Franken.

Uhrenexporte nach Hong Kong (+16,8%) profitierten von einem sehr günstigen Basiseffekt, welcher dazu führt, dass dort ein nachhaltiges Wachstum erzielt werden kann und eine weitere Erholung als mittelfristiger Trend in Aussicht steht. Die Exportergebnisse in die USA, welche in den letzten Monaten bei der Null-Grenze variierten, wurden im Juli -zum ersten Mal seit fast 2 Jahren- leicht korrigiert (+1,4%). China (+22,3%) verzeichnete keine besondere Veränderung und setzte demzufolge das starke Wachstum fort. In Europa verlautete Frankreich einen Rückgang in Höhe von -1,7%, ebenso wie Italien (-14,3% nach einigen sehr guten Monaten).  Das Vereinigte Königreich meldete den ersten Rückgang des Jahres, mit -8,5 Prozentpunkten. Hingegen war Deutschland, mit einem Wachstum von +13,4%, der führende Part im europäischen Raum.

Hier geht es zu den vollständigen (englischsprachigen) Statistiken.

Trends

Schweizer Uhrenexporte steigen im Juni konstant weiter

Der positive Trend der Schweizer Uhrenexporte hält im Juni weiter an. Der Gesamtexportwert der Produkte, die die Schweizer Grenze überquert haben, betrug 1,7 Milliarden CHF. Damit lag der Wert um 5,3 Prozent höher als im Juni 2016. Der allgemeine Aufschwung folgt den guten Ergebnissen des letzten Monats.

Die Uhren aus Edelmetall und Stahl unterstützen diesen Monat stark den Anstieg, während die Exporte von Uhren aus anderen Materialien, wie Bimetall, gesunken sind. Somit gleichte der gestiegene Export von Stahluhren den Rückgang der Kategorien „Andere Metalle“ und „Andere Materialien“ aus und stärkte das gesamte Wachstum.

Wie bereits im Mai sind die Exportzahlen der Uhren im Wert unter 200 CHF (Exportpreis) gesunken. Im Gegensatz dazu verzeichneten die anderen Preissegmente einen signifikanten Anstieg.

Einige Märkte meldeten ein anhaltendes Wachstum. Zum Beispiel Italien konnte mit +16,5 Prozent den zweiten Monat ein starkes Wachstum mit nachhaltigem Aufschwung verzeichnen. Das Vereinigte Königreich profitierte wieder von seiner Währungssituation und dokumentierte mit +35,6 Prozent das stärkste Wachstum seit mehr als zwei Jahren. Nach drei Monaten bemerkenswerter Ergebnisse, hält in China das Wachstum mit +11,5 Prozent weiter an und schließt ein hervorragendes erstes Halbjahr ab. Hong Kong war mit +4,6 Prozent deutlich näher am weltweiten Durchschnitt und verstärkt seinen Wiederaufschwung. Die USA meldete mit einem Rückgang von -1,3 Prozent keine Veränderungen in ihrer generellen wirtschaftlichen Situation.

Hier geht es zu den vollständigen (englischsprachigen) Statistiken

Trends

Der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie meldet starkes Exportwachstum im Mai

Die Exporte der Schweizer Uhrenindustrie stiegen im Mai stark an. Der Gesamtwert betrug 1,7 Milliarden CHF und hatte damit ein positives Wachstum von 9 Prozent im Vergleich zum Mai des letzten Jahres. Nach dem Monat März war es nun der zweite positive Monat in diesem Jahr, der den Aufschwung der Schweizer Uhrenindustrie bestätigt.

Der Verkauf von Armbanduhren aus Edelmetall hat das Wachstum gestärkt, genauso wie der Verkauf von Stahluhren. Alle Kategorien, außer „andere Metalle“, konnten ein wertmäßiges Wachstum melden.

Der negative Trend von Zeitmessern in der Preiskategorie unter 200 CHF (Exportpreis) hält weiterhin an. Dieser Fall hatte eine ausschlaggebende Wirkung auf das Gesamtvolumen der Schweizer Uhrenexporte im Monat Mai. Währenddessen wuchsen alle anderen Preiskategorien signifikant an. Besonders hervorgestochen ist die Preiskategorie mit Armbanduhren im Wert von über 3.000 CHF (Exportpreis), die ein wertmäßiges Wachstum von +14,9 Prozent verzeichnete.

Die wichtigsten Märkte für die Schweizer Uhrenindustrie haben ein starkes Wachstum im Mai berichten können. Hong Kong (+18,1 Prozent) und China (+34,4 Prozent) führen den asiatischen Markt an. Doch die Situation in Japan hat sich mit einem Rückgang von -3,2 Prozent weiter verschlechtert. Der anhaltende negative Trend in den USA zeigt auch im Mai seine Auswirkung und verursacht einen leichten Rückgang von -1,1 Prozent. Dahingegen konnten die vier führenden europäischen Märkte, Italien (+26,7 Prozent), das Vereinigte Königreich (+12,9 Prozent), Frankreich (+9,5 Prozent) und Deutschland (+3,7 Prozent) ein Wachstum melden.

Hier geht es zu den vollständigen (englischsprachigen) Statistiken

Trends

Schweizer Uhrenexporte: Geringerer Rückgang der Absatzzahlen als erwartet

Obwohl der April drei Arbeitstage weniger hatte als letztes Jahr, betrug der Gesamtwert der Absatzzahlen der Schweizer Uhrenexporte 1,5 Milliarden CHF. Deswegen war die Schrumpfung von -5,7 Prozent geringer als erwartet. Der allgemeine Trend bleibt damit sehr nah am Wert vom Vormonat März.

Edelstahluhren waren am stärksten von der schwächeren Nachfrage betroffen. Im Gegensatz dazu erreichten Zeitmesser aus Bi-Metall ein signifikantes Wachstum. Das Gesamtvolumen war letztlich doch sehr von den weiterhin sinkenden Zahlen in der Kategorie „Andere Materialien“ betroffen.

Uhren mit einem Exportpreis von unter 200 CHF mussten einen starken Rückgang melden. Der Wert dieser Preiskategorie fiel um -21,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dahingegen konnten Zeitmesser über 200 CHF in allen Kategorien einen gleichmäßigen Rückgang von durchschnittlich -4,5 Prozent bei der Anzahl und im Wert verzeichnen.

Die Hauptmärkte haben sich in diesem Monat sehr anhand ihrer Absatzzahlen von Schweizer Uhrenexporten unterschieden. Hong Kong (-16,8 Prozent) und die USA (-19 Prozent) mussten einen steilen Fall melden. Währenddessen sind China mit 38,9 Prozent und das Vereinigte Königreich mit 30 Prozent noch schneller wie zuvor gewachsen. Japan bleibt im negativen Bereich, genauso wie Italien mit -13,4 Prozent und Deutschland mit -5,3 Prozent.

Hier geht es zu den vollständigen (englischsprachigen) Statistiken

Trends

Experteninterview: Ob eine Uhr als Investment sinnvoll ist, verrät Melanie Feist bei RTL Radio Luxemburg

Letzte Woche führte Melanie Feist, verantwortliche Online-Redakteurin von Watchtime.net, mit dem RTL Radio Luxemburg ein Interview zum Thema Luxusuhren. Darin erklärt sie, was der Uhrenstil über den Träger und seinen Lebensstil verrät und ob sie den Kauf einer Uhr als Investment für sinnvoll findet.

Wer einen dynamischen Lebensstil pflegt und auch im Alltag Wert auf eine robuste Uhr legt, entscheidet sich laut Melanie Feist im Normalfall für eine Sportuhr. Ganz anders möchten Träger einer extravaganten Uhr auffallen und für Gesprächsstoff sorgen. Meistens sind es Individualisten, die keinen Wert auf Mainstream legen. Der Träger einer Smartwatch zeichnet sich durch sein Trendbewusstsein und seiner Technikaffinität aus. Die größtenteils jüngere Zielgruppe ist neugierig nach der neuen Technik und hat keine Angst neue Produkte auszuprobieren.

Hören Sie hier den ersten Teil des Interviews auf RTL Radio Luxemburg.

Nach Meinung der Online-Redakteurin sollte man sich eine Uhr nicht als Investment kaufen, sondern sie lieber mit Spaß am Handgelenk tragen. Es ist viel zu schade die Uhr im Schrank aufzubewahren und darauf zu hoffen, dass sie vielleicht an Wert gewinnt. Natürlich gibt es Uhrenmodelle, wie zum Beispiel eine Rolex Daytona aus Edelstahl, die wahrscheinlich nicht an Wert verliert oder sogar an Wert gewinnen kann. Doch das hängt stark vom vorherigen Träger ab und wie er seine Uhr gepflegt hat.

Hören Sie hier den zweiten Teil des Interviews auf RTL Radio Luxemburg.

Trends

Schweizer Uhrenexporte: Positive Entwicklungen in den Hauptmärkten

Die Uhrenindustrie kann im März endlich wieder aufatmen. Der Gesamtwert von knapp 1,6 Milliarden CHF ist um 7,5 Prozent höher als im März 2016. Die positiven Schweizer Exportzahlen haben jedoch auch von zwei zusätzlichen Arbeitstagen und Währungsschwankungen profitiert.

Außer Edelmetall konnten alle Material-Kategorien ein wertmäßiges Wachstum verzeichnen. Die Armbanduhren aus Stahl und Bimetall erreichten sogar ein zweistelliges Wachstum. In der Kategorie „Andere Materialien“ gab es ein wertmäßiges Plus von 49 Prozent. Der Gesamtwert der exportierten Stückzahlen aller Material-Kategorien verbuchte ein Wachstum von 8,5 Prozent.

Bei der Betrachtung der Preiskategorien haben die Armbanduhren im Wert von 200 bis 500 CHF (Exportpreis) die größte Steigerung von über 20 Prozent verbuchen können. Die Produkte unter 200 CHF mussten wertmäßig einen leichten Rückgang von -2 Prozent verzeichnen und hatten trotzdem einen Anstieg von über 6 Prozent ihrer Stückzahl. Bei Armbanduhren über 500 CHF bewegte sich die positive Entwicklung sehr nah am allgemeinen Durchschnitt.

Die fünf Hauptmärkte haben im März starke Gewinne gemeldet. Hong Kong hatte bereits seit einigen Monaten die ersten Anzeichen einer Erholung gezeigt und hat in diesem Monat ein Wachstum von +18,1 Prozent verbuchen können. Die USA setzt ihre zögerliche positive Entwicklung weiterhin fort und schließt März mit einem guten Ergebnis von +15,6 Prozent ab. Auch der chinesische Markt zeigt seit letztem Sommer eine Erholung und beweist ein nachhaltiges Wachstum mit +37,7 Prozent. Nach einigen negativen Monaten kann Japan endlich wieder einen Anstieg von +8,3 Prozent melden. Außer dem Vereinigtem Königreich berichteten die anderen europäischen Hauptmärkte einen Rückgang der Schweizer Uhrenexporte.

Hier geht es zu den vollständigen (englischsprachigen) Statistiken

Trends

Wie sich das Kaufverhalten von Uhren-Käufern im Internet entwickelt

Der E-Commerce Handel gewinnt auch im Luxussektor immer mehr an Bedeutung und laut der Studie von Altagamma Worldwide Luxury Market Monitor wurden in 2016 bereits 8 Prozent aller Luxusgüter online gekauft.

Was bedeutet diese Entwicklung für die Luxusuhrenindustrie? Und wonach genau suchen die Uhren-Käufer auf den Online-Plattformen? Mit diesen Themen hat sich Montredo.com, Europas führender Online-Shop für neue Luxusuhren, befasst und in einer Infografik dokumentiert.

Entsprechend ihrer Analyse wird die Uhrenbranche auch im E-Commerce von Herrenuhren dominiert. Rund 80 Prozent der gekauften Uhren sind Herren- oder Unisex-Uhren. Aber auch Frauen kaufen sich heutzutage gerne eine Uhr mit größerem Gehäuse und greifen dabei auf Herren- oder Unisex-Uhren zurück.

Bei 7 von 10 Bestellungen werden auf Montredo.com eindeutig mechanische Uhren bevorzugt. Interessanterweise sind sogar 85 Prozent der gekauften Herrenuhren mit einer mechanischen Gangart ausgestattet. Im Gegensatz dazu dominiert bei den eingekauften Damenuhren das Quarzwerk mit knapp 71 Prozent.

Außerdem untersucht Montredo verschiedene Designmerkmale der eingekauften Uhren und fasst die Ergebnisse am Ende zu einer idealtypischen Herren- sowie Damenuhr zusammen.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag auf Montredo.com

Trends

Welche Auswirkungen die veränderte Bedeutung von Statussymbolen auf die Uhrenbranche hat

Nachdem die weltweite Nachfrage nach Uhren in den letzten Jahren rückläufig gewesen ist, schätzt man die Wichtigkeit von Uhren in der jüngeren Generation nicht mehr so hoch ein. Es ist fraglich, ob Uhren als Statussymbol weiterhin ihre Gültigkeit behalten.

Im Worst-Case-Szenario könnte es zu einer Disruption kommen. Damit wird ein etabliertes Produkt durch ein neues Produkt oder Verfahren ersetzt. Für den Bereich Uhren würde das bedeuten, dass sie von neuen Technologien, wie z.B. Smartwatches, verdrängt werden und die mechanische Uhr überwiegend für Liebhaber und Sammler interessant bleibt. Denn die neuen Statussymbole für die jüngere Zielgruppe haben sich verändert und liegen mehr in den Bereichen Aktivitäten, Freizeit und Erlebnisse.

Auf der anderen Seite gibt es den Trend hin zu alten Werten, mehr Natur, mehr Entschleunigung und mehr Nachhaltigkeit. In diesem Fall kann die Reduktion auf das Wesentliche eine Chance für die analoge Uhrenwelt darstellen. Sicherlich wird es in beiden Welten Bedürfnisse geben, auf die die Uhren-Marken eingehen können. Da in der Uhrenindustrie ein Verdrängungswettbewerb deutlich wird, werden jedoch nur die Marken überleben, die entweder beide Welten beherrschen oder schnell auf die Marktveränderungen reagieren können.

Im Hinblick auf die Vertriebskanäle in der Uhrenbranche gibt es eine starke Entwicklung in Richtung Multichannel-Betrieb. Der stationäre Handel muss sich weiterentwickeln, um für die jüngeren Zielpersonen attraktiv zu bleiben. Deshalb stellt sich die Frage, wie er sich in Zukunft nach außen darstellen wird. Natürlich wird der E-Commerce eine zunehmende Rolle spielen, da sich die digitalen Möglichkeiten ständig weiterentwickeln. Mit beispielsweise Virtual Reality wird es zukünftig möglich sein, die Uhr Zuhause anzuprobieren, ohne sie physisch am Handgelenk zu haben. Genauso wird Social Media zu einem relevanten Absatzkanal werden, solange die Marke eine entsprechende Reichweite hat. Wie zuletzt das Beispiel von Omega mit dem Online-Verkauf der Speedmaster „Speedy Tuesday“ in Kooperation mit dem Uhren-Blog Fratello Watches gezeigt hat.

Quelle: U.J.S. 3/17 (Interview mit Patrick Weigert, Chefanalyst des Deutschen Uhrenportals)