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Der deutsche Marketing-Blog für Luxusuhren

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Trends

Hublot wird in Deutschland immer bekannter

Hublot hat seine Markenbekanntheit in Deutschland deutlich gesteigert: Das sagt Frank-Michael Müller, Geschäftsführer des Marktforschungsunternehmens Responsio, im Interview mit Rüdiger Bucher, Chefredakteur der Chronos. In einer repräsentativen Studie befragte Responsio 5000 Verbraucher, die bereit sind, mindestens 1000 Euro für eine Armbanduhr zu investieren.

Frank Michael Müller von Responsio

Frank Michael Müller von Responsio

Dabei kam heraus, dass Hublot sowohl bei der ungestützten wie bei der gestützten Bekanntheit deutlich zugelegt hat. Müller erklärt das damit, dass Hublot über Jahre hinweg viel in die Marke, in Werbung und Marketing investiert hat.
Wie Hublot sich über die Jahre entwickelt hat, kann man auch in den fünf Chronos Specials über Hublot nachlesen, die zwischen 2010 und 2017 erschienen sind.

 

 

Hier sehen Sie das Interview:

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Trends

Welche Rolle die Armbanduhr bei einem Bewerbungsgespräch spielt

Im Interview mit Business Insider Deutschland erklärt Melanie Feist, verantwortliche Online-Redakteurin vom Uhren-Portal Watchtime.net, warum sie jedem empfiehlt eine Uhr zu einem Vorstellungsgespräch zu tragen und wie dadurch der erste Eindruck beeinflusst werden kann.

Auf zwei Dinge sollten Sie bei der Wahl der Uhr achten:

Zum einen, welche Botschaft möchten Sie senden; zum anderen, auf welchen Job bewerben Sie sich. „Was will man dem zukünftigen Chef von sich preisgeben und welchen Eindruck soll der Personaler von einem gewinnen?“, merkt Feist an.

Bewerbung auf eine Führungsposition

In diesem Bewerbungsgespräch sind teure und schicke Uhren von Vorteil. Damit signalisieren Sie, dass Sie vielleicht zuvor bereits in einer leitenden Position tätig waren und dort gut verdient haben. Zu auffällig sollte die Uhr allerdings nicht sein. „Eine Golduhr mit Diamantbesatz würde ich aber nicht empfehlen, der Personaler oder Chef hält den Bewerber dann womöglich für verschwenderisch und protzig“, sagt die Expertin.

Bei einem Vorstellungsgespräch in einem mittelständischen Unternehmen empfiehlt Feist „eine Edelstahluhr, deren Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.“ Der Bewerber zeigt damit, dass er Wert auf eine gute Uhr legt, aber den Kostenrahmen kennt.

Auffallende Armbanduhr für Berufe in der Kreativbranche

Für alle, die in einer kreativen Branche tätig sind, gilt: Die Uhr darf durchaus auffallen hinsichtlich ihres Designs oder ihrer Funktionen. „Wenn es gefällt und man auch sonst den Retrostil pflegt, ist hier die Taschenuhr ein passender Begleiter. Sie feiert in diesem Jahr ihr Comeback und sorgt garantiert für eine Plauderei außerhalb der üblichen Fragen beim Vorstellungsgespräch“, weiß die Expertin.

Wichtig dabei ist, dass die Uhr zum allgemeinen Auftreten passt. Trotzdem sollte sie etwas Besonderes sein. „Mit der Digitaluhr aus den 1980ern fällt man in Berlin nicht wirklich auf“, sagt Feist. Eine stilvolle, farbige Uhr im Steampunk-Stil oder ein besonders raffiniertes Uhrwerk, das sichtbar ist, sticht heraus und zeigt, dass man den Stil, den man versucht zu vermitteln, auch lebt.

Smartwatch für Programmierer und IT-Bewerber

Sie bewerben sich in einem IT-Unternehmen als Systemadministrator oder Programmierer? Dann zeigen Sie Ihr technisches Fachwissen und Interesse bereits mit Ihrer Smartwatch und sorgen für ein lockeres Gesprächsthema, das Persönliches von Ihnen preisgibt und Sie zugleich auch als Digital Native präsentiert.

Die Liebe zum Beruf lenken Sie so geschickt auch auf Ihr Outfit. „Mit der richtigen Smartwatch am Handgelenk ist ein guter Gesprächseinstieg sicher“.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag auf Business Insider.

Trends

Experteninterview: Ob eine Uhr als Investment sinnvoll ist, verrät Melanie Feist bei RTL Radio Luxemburg

Letzte Woche führte Melanie Feist, verantwortliche Online-Redakteurin von Watchtime.net, mit dem RTL Radio Luxemburg ein Interview zum Thema Luxusuhren. Darin erklärt sie, was der Uhrenstil über den Träger und seinen Lebensstil verrät und ob sie den Kauf einer Uhr als Investment für sinnvoll findet.

Wer einen dynamischen Lebensstil pflegt und auch im Alltag Wert auf eine robuste Uhr legt, entscheidet sich laut Melanie Feist im Normalfall für eine Sportuhr. Ganz anders möchten Träger einer extravaganten Uhr auffallen und für Gesprächsstoff sorgen. Meistens sind es Individualisten, die keinen Wert auf Mainstream legen. Der Träger einer Smartwatch zeichnet sich durch sein Trendbewusstsein und seiner Technikaffinität aus. Die größtenteils jüngere Zielgruppe ist neugierig nach der neuen Technik und hat keine Angst neue Produkte auszuprobieren.

Hören Sie hier den ersten Teil des Interviews auf RTL Radio Luxemburg.

Nach Meinung der Online-Redakteurin sollte man sich eine Uhr nicht als Investment kaufen, sondern sie lieber mit Spaß am Handgelenk tragen. Es ist viel zu schade die Uhr im Schrank aufzubewahren und darauf zu hoffen, dass sie vielleicht an Wert gewinnt. Natürlich gibt es Uhrenmodelle, wie zum Beispiel eine Rolex Daytona aus Edelstahl, die wahrscheinlich nicht an Wert verliert oder sogar an Wert gewinnen kann. Doch das hängt stark vom vorherigen Träger ab und wie er seine Uhr gepflegt hat.

Hören Sie hier den zweiten Teil des Interviews auf RTL Radio Luxemburg.

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Melanie Feist im Interview mit Business Insider Deutschland: Was der Uhrenstil über den Träger aussagt

Die verantwortliche Online-Redakteurin von Watchtime.net, Melanie Feist, hat im Interview mit Business Insider Deutschland über die verschiedenen Uhrenstile und deren Träger gesprochen.  Jedes Uhrenmodell  hat eine andere Wirkung beim Außenstehenden und kann für Macht, Stil- oder Modebewusstsein , aber auch echtes Uhren-Wissen des Trägers stehen.

Sportuhren

Der absolute Klassiker unter den mechanischen Sportuhren ist die Submariner von Rolex. Es gibt sie mit oder ohne Datumslupe. „Wer sich für eine Sportuhr entscheidet, legt Wert auf einen robusten Begleiter in jeder Lebenssituation. Und natürlich soll auch der eigene dynamische Lebensstil zum Ausdruck kommen“, so Feist.

Smartwatches

Smartwatches bieten die Vorzüge des Smartphones auf kleinstem Raum. Die üblichen Funktionen, wie Benachrichtigungen bei eingehenden Nachrichten und Anrufen, Fitnesstracker sowie die Musiksteuerung sind mittlerweile Standard. Dank integriertem GPS werden sie immer unabhängiger vom Smartphone.

„Käufer von Smartwatches zeigen damit ihre Affinität zu neuer Technik, ihr Modebewusstsein und ihre Trendorientierung. Sie probieren gerne Neues aus und pflegen einen urbanen Stil“, so die Uhren-Expertin.

Luxusuhren

„Wer eine mechanische Luxusuhr, zum Beispiel eine Lange 1 der deutschen Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne, besitzt, investiert in ein Stück, das ihn ein Leben lang begleiten wird. Der Käufer legt Wert auf zeitlose Eleganz und Qualität und nicht unbedingt auf einen Markennamen, den jeder kennt“, so Feist.

Ausgefallene Uhren

Wer sich für eine Uhr wie die Son of a Gun Russian Roulette von Artya entscheidet, möchte auffallen und vielleicht auch ein bisschen provozieren. „In jedem Fall liebt es der Besitzer, dass seine Uhr für Gesprächsstoff sorgt und er der einzige in der Firma ist, der diese Uhr trägt. Mainstream ist definitiv nicht sein Ding“, erklärt Melanie Feist.

Vintage-Uhren

Eine gebrauchte Uhr ist nicht für jeden Uhrenliebhaber etwas. Meist wagt man sich erst an das Thema heran, wenn man schon mehrere Uhren besitzt. Vorwissen zur Modell- und Markengeschichte sind von Vorteil, um nicht die Katze im Sack zu kaufen.

„Der Besitzer einer Vintage-Uhr ist sowohl traditions-, als auch modebewusst, möchte mit seiner individuellen Wahl aber auch auffallen: Er liebt die historischen Designs und liegt mit seiner Retro-Uhr absolut im Trend. Das Beste: Die Uhr lässt sich nicht so einfach nachkaufen“, weiß Melanie Feist aus jahrelanger Erfahrung.

Lesen Sie hier das vollständige Interview auf Business Insider Deutschland

Trends

Wie sich das Kaufverhalten von Uhren-Käufern im Internet entwickelt

Der E-Commerce Handel gewinnt auch im Luxussektor immer mehr an Bedeutung und laut der Studie von Altagamma Worldwide Luxury Market Monitor wurden in 2016 bereits 8 Prozent aller Luxusgüter online gekauft.

Was bedeutet diese Entwicklung für die Luxusuhrenindustrie? Und wonach genau suchen die Uhren-Käufer auf den Online-Plattformen? Mit diesen Themen hat sich Montredo.com, Europas führender Online-Shop für neue Luxusuhren, befasst und in einer Infografik dokumentiert.

Entsprechend ihrer Analyse wird die Uhrenbranche auch im E-Commerce von Herrenuhren dominiert. Rund 80 Prozent der gekauften Uhren sind Herren- oder Unisex-Uhren. Aber auch Frauen kaufen sich heutzutage gerne eine Uhr mit größerem Gehäuse und greifen dabei auf Herren- oder Unisex-Uhren zurück.

Bei 7 von 10 Bestellungen werden auf Montredo.com eindeutig mechanische Uhren bevorzugt. Interessanterweise sind sogar 85 Prozent der gekauften Herrenuhren mit einer mechanischen Gangart ausgestattet. Im Gegensatz dazu dominiert bei den eingekauften Damenuhren das Quarzwerk mit knapp 71 Prozent.

Außerdem untersucht Montredo verschiedene Designmerkmale der eingekauften Uhren und fasst die Ergebnisse am Ende zu einer idealtypischen Herren- sowie Damenuhr zusammen.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag auf Montredo.com

Events

Erstmalige internationale Facebook-Live Übertragung der Watchstars Verleihung

Heute findet im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Baselworld die international einzigartige Watchstars Award Verleihung 2017 statt. Zum ersten Mal können Sie über Facebook-Live mitverfolgen, wie die Watchstars-Gewinner ihren Preis entgegennehmen. Die Veranstaltung wird auf unseren internationalen Facebook-Kanälen übertragen und erreicht damit weltweit mehr als 600.000 Follower.

Die teilnehmenden Uhren wurden im Laufe des Jahres 2016 von der internationalen Watchstars-Jury, bestehend aus über 80 Uhrenexperten, nominiert. Im zweiten Schritt sind die Gewinneruhren aus den zehn beliebtesten Modellen pro Kategorie gewählt worden.

In der Kategorie Classic Stars würdigt die Watchstars-Jury Dreizeigeruhren und bei den New Stars Uhren neuer Marken oder solche, die durch ein neuartiges Design oder ihre Technik überzeugen. Jede der nominierten Zeitmesser in der Kategorie Technical Stars wiederum verfügt über mindestens eine große oder kleine Komplikation. Bei den Design Stars treten Modelle gegeneinander an, die mit ihrem stimmigen und teilweise außergewöhnlichen Design die Watchstars-Jury überzeugen konnten. Und in der fünften Kategorie Stars of a Lifetime können die Jurymitglieder Ikonen der Uhrenwelt ernennen.

Seien Sie bei der exklusiven Watchstars Award Verleihung dabei und verfolgen Sie heute Abend ab 17:00 Uhr live auf Facebook, wie der bedeutende Uhrenpreis an die Gewinnermarken übergeben wird.

Hier kommen Sie zur Facebook-Veranstaltung der Watchstars Verleihung

Trends

Die beliebtesten Uhren in 2016

In diesem Jahr hat Chrono24, der globale Online-Marktplatz für Luxusuhren, eine Infografik über die beliebtesten Uhren in 2016 veröffentlicht. Dafür wurden 200.000.000 Klicks auf über 300.000 Uhren von Nutzern aus über 100 verschiedenen Ländern ausgewertet.

Die ersten drei Plätze der beliebtesten Marken sind etwas weniger überraschend. Auf Platz 1 landete Rolex, gefolgt von OMEGA und Breitling. Die interessanteste Uhr auf Chrono24 ist das Sky Moon Tourbillon von Patek Philippe. Zur Ermittlung wurde nach seltenen Uhren, die jedoch sehr viele Klicks erhalten haben, gesucht. Neben den großen Konzernen wie Swatch Group, Richemont und LVMH, treten auch immer mehr unabhängige Marken auf den Uhrenmarkt. In dieser Kategorie hat Richard Mille als unabhängige Uhrenmarke die User am meisten fasziniert und ist auf den ersten Platz gekommen. Außerdem sind das Merkmal Stahl und die Farbe Schwarz auf dem Online-Marktplatz am häufigsten gesucht wurden. Die beliebteste Funktion einer Uhr ist für die Chrono24-Nutzer eindeutig das Datum.

Hier geht es zum vollständigen (englischsprachigen) Artikel von Chrono24

 

Events

Facebook Live: Exklusive Einblicke in die Verleihung der Goldenen Unruh 2017

Die Gewinner der Goldenen Unruh 2017 stehen fest und sind auch in diesem Jahr von den Lesern von UHREN-MAGAZIN, Watchtime.net, Focus und Focus Online gewählt worden.

Goldene Unruh 2017

Aus insgesamt 285 Kandidaten, die durch die Hersteller selbst nominiert wurden, sind im ersten Wahldurchgang auf Watchtime.net die zehn besten Uhren jeder Preiskategorie gewählt. Die Kategorien staffeln sich wie folgt: Kategorie A bis 2.500 Euro, B bis 5.000 Euro, C bis 10.000 Euro, D bis 25.000 Euro und E über 25.000 Euro. Die daraus hervorgegangenen 50 Favoriten nahmen danach auf Focus Online an der Endwahl teil.

Die Verleihung der Goldenen Unruh 2017 findet in diesem Jahr in Kooperation mit dem Münchener Nachrichtenmagazin Focus und der Uhren- und Schmuckmesse Inhorgenta statt. Erstmalig zeigt Ihnen die Redaktion vom UHREN-MAGAZIN über Facebook Live exklusive Einblicke von der Preisverleihung. Besuchen Sie die Facebook-Seite von Watchtime.net und verfolgen Sie heute Abend live ab 19:15 Uhr den renommiertesten Publikumspreis in der Uhrenindustrie.

Hier kommen Sie zur Facebook-Seite von Watchtime.net

Events

SIHH 2017: Die Uhrenneuheiten exklusiv erleben

Auf dem diesjährigen Genfer Uhrensalon SIHH ist die Zahl der Aussteller wieder gestiegen. Mit 30 Uhrenmarken verzeichnet die Messe einen neuen Rekord. Obwohl die Uhrenbranche vor einer schwierigen wirtschaftlichen Situation steht und mit Exportrückgängen kämpft. Gleichzeitig stellt die Uhrenindustrie fest, dass die Nachfrage an kostengünstigeren und einfacheren Modellen steigt, worauf die Uhrenmarken mit ihren neuen Kollektionen reagieren.

In 2017 sind die Marken Girard Perregeaux und Ulysse Nardin von der Baselworld zur SIHH gewechselt. Ansonsten war Richemont mit seinen Marken A. Lange & Söhne, Baume & Mercier, Cartier, IWC, Jaeger-LeCoultre, Montblanc, Panerai, Piaget, Roger Dubuis, Vacheron Constantin und Van Cleef & Arpels vor Ort. Zudem waren wieder Audemars Piguet, Parmigiani, Greubel Forsey und Richard Mille dabei.

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Zum ersten Mal öffnete die SIHH an einem Tag die Türen auch für Uhrenliebhaber und -sammler. Bisher hatten nur Händler und Presse Zutritt zu diesem luxuriösen Uhren-Event. Deshalb haben die Ebner Uhrenmedien eine exklusive Leserreise veranstaltet, bei der die Teilnehmer als einzige Besucher der Messe die Uhrenneuheiten auch ans Handgelenk legen konnten. Die acht Leser von Chronos, Uhren-Magazin und Watchtime.net führte Rogger Rüegger, Chefredakteur der Watchtime USA, über die Messe.

Trotz allem soll die SIHH weiterhin exklusiv bleiben. Laut Fabienne Lupo, Präsidentin der Fondation de la Haute Horlogerie (FHH), haben sie die maximale Kapazität erreicht, mit der das Niveau der Qualität und Gastfreundlichkeit gehalten werden kann.

Hier geht es zum vollständigen Artikel von Watchtime.net

Trends

Wie smart ist die Luxusuhrenzukunft wirklich?

Die Frage, ob Wearables und Smartwatches eine echte Alternative zur mechanischen Uhr sind, hat auch die diesjährige Baselworld nicht präzise beantwortet. Mehr Aufschluss gaben die Consumer Eletronic Show in Las Vegas oder der Mobile World Congress in Barcelona. Auf diesen Messen wurden die neuesten Modelle im Bereich Smartwatches ausgestellt und präsentiert. Die Hersteller stammten jedoch meistens aus den Branchen der Informationstechnologie und der Hightech-Elektronik.

Nachdem Apple im März 2015 die Apple Watch gestartet hat, sind nun auch die anderen großen Elektronik- und Mobilfunkunternehmen in dem Bereich vertreten. Für das Jahr 2016 wurden bereits Hochrechnungen für die zu erwartenden Verkäufe von Smartwatches und Wearables auf rund 110 Millionen Stück geschätzt.

Als Luxusuhrenmarke muss man sich jetzt die Frage stellen, was den Kunden zum Kauf eines modernen Wearables bewegt. Ein eindeutiger Grund sind die zusätzlichen Funktionen und das ohne höhere Kosten. Experten gehen von Substitutionseffekten aus, in welchem Ausmaß weiß man jedoch noch nicht. Die Reaktionen der Uhrenhersteller fallen unterschiedlich aus. Sie reichen von Schockstarre und der Hoffnung auf Verbesserung, bis hin zu offensivem Vorgehen. Ein erfolgreiches Beispiel ist die TAG Heuer „Connected“, die eine Verbindung geschaffen hat zwischen neuester Technologie und Uhrmacherkunst. Durch die überraschend hohe Nachfrage avanciert das Modell mittelfristig zum meistverkauften Modell der Marke.

Die Uhrenhersteller Frederique Constant und Mondaine nutzen die Technologie der Schweizer Werkehersteller Soprod und Motion X. Mit dieser Software wird das Aktivitätstracking in die Uhr integriert und die gesammelten Daten können über Bluetooth mit dem Smartphone ausgetauscht werden. Laut dem Hersteller Soprod wird er sein Angebot erweitern und zukünftig auch an weitere Uhrenhersteller liefern.

Der CEO von TAG Heuer, Jean-Claude Biver, hat es auf der Baselworld treffend formuliert: „Nur derjenige, der den Mut aufbringt, selbst frühzeitig in den Markt der Connected Watches einzusteigen, wird über die erforderliche Erfahrung und Kompetenz verfügen, die richtigen Entscheidungen über die Produkte und Märkte der Zukunft treffen zu können.“

Die U.J.S. befasste sich in ihrer Juli Ausgabe mit diesem spannenden Thema. Es bleibt interessant, wie sich die Branche entwickeln wird, da sich laut der U.J.S immer noch viele Uhrenmarken mit der neuen Technologie schwer tun. Aber eins steht fest, der Trend der Smartwatches und Wearables ist nicht mehr rückgängig zu machen. Welches System oder Konzept sich letztendlich durchsetzt, wird sich noch zeigen.

(Quelle: U.J.S. Ausgabe 07/16)