WATCHMARKETEER

Der deutsche Marketing-Blog für Luxusuhren

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Marketinginstrumente

Wie Sie Instagram Stories für Ihre Marketingkommunikation nutzen

Instagram Stories ermöglicht den Nutzern Bilder und Videos als Slideshow hochzuladen, die nach 24 Stunden automatisch wieder gelöscht wird. Mit dieser Funktion können Momentaufnahmen und kurze Videos mit kreativen Elementen und in Echtzeit geteilt werden.

Die Nutzer folgen auf Instagram Stories nicht nur Freunden, sondern auch Unternehmen oder Marken. Bereits ein Drittel der am häufigsten aufgerufenen Instagram Stories kamen von Unternehmen. Im Gegensatz zu Facebook werden fast 70 Prozent der Videos auf Instagram mit Ton angeschaut.

Wie können Sie Instagram Stories in Ihr Marketing integrieren?
How-Tos und Tutorials

Zeigen Sie Ihren Nutzern welche besonderen Funktionen und Einstellungen Ihr Produkt hat. Bei diesem Format zahlen sich kreative Ideen aus, die sich positiv auf Ihr Produkt auswirken können.

Ein Blick hinter die Kulissen

Es bietet eine gute Möglichkeit den Nutzer einen spannenden Einblick in Ihren Arbeitsalltag zu geben oder Szenen einer exklusiven Veranstaltung zu zeigen.

Mehrwert bieten mit Fragen und Antwort

Ihre Mitarbeiter und Markenbotschafter sind interessante Menschen. Mit einem Interview oder einer Diskussionsrunde zu einem bestimmten Thema, können Sie ihre Mitarbeiter oder Influencer in die Markenkommunikation integrieren und wertvolle Inhalte veröffentlichen.

Neuheiten ankündigen

Für die Verbreitung von Neuigkeiten oder der Vorstellung eines neuen Produkts kann Instagram Stories eine alternative Plattform sein. Damit haben die Nutzer das Gefühl exklusiv bei Neuankündigungen dabei zu sein und sehen es als Mehrwert Ihrem Kanal zu folgen.

Lesen Sie hier den vollständigen (englischsprachigen) Beitrag auf Hootsuite.com

Marketinginstrumente

Umfeldorientierte Werbung: Der Schlüssel zu Ihren potentiellen Kunden

Wann haben Werbebotschaften den größten Erfolg? Genau, wenn die Menschen in der richtigen Stimmung für ein bestimmtes Thema sind und das Umfeld darauf abgestimmt ist.

In den letzten Wochen sind einige bekannte Marken in den medialen Fokus gerückt, weil ihre Online-Kampagnen in einem falschen Umfeld erschienen sind, auf sogenannten „Fake News“-Seiten. Besonders große Unternehmen achten normalerweise sehr genau darauf, wo und wie ihre Kommunikation dargestellt wird. Also wie konnte das passieren?

Darauf gibt es eine einfache Antwort. Viele Online-Banner werden heutzutage nicht mehr in entsprechenden Umfeldern geschalten, sondern es erfolgt die Ausspielung der Werbung anhand bestimmter Nutzerprofile. Daten werden durch IP-Adressen gesammelt und erzeugen die Illusion, die Person, die vor dem Computer sitzt, zu kennen und sie nun mit den richtigen Produkten in Kontakt zu bringen.

Aber ist es tatsächlich ein großer Werbeeffekt, wenn Nutzer noch Wochen später von dieser personalisierten Werbung verfolgt werden? Und das auf sämtlichen Websites und in den unterschiedlichsten Nutzungsanlässen.

Mit der hohen Anzahl an Kommunikationsmöglichkeiten wird oft eine grundlegende Marketing-Regel vergessen. Platzieren Sie Ihre Werbebotschaft in einem Umfeld, mit dem Sie mit Sicherheit Ihre potentiellen Kunden in der richtigen Situation erreichen.

Übernehmen Sie als Marketer die Kontrolle und entscheiden Sie wofür Ihr Werbebudget verwendet wird und profitieren Sie von der zielgruppenspezifischen Reichweite von Special-Interest-Magazinen. Wenn Sie Ihre Zielpersonen im richtigen Moment ansprechen, führt das auch zum Verkauf Ihrer Produkte und damit zum Erfolg Ihrer Marketing-Maßnahmen.

Hier geht es zum vollständigen (englischsprachigen) LinkedIn-Artikel

Marketinginstrumente

Wie Sie Ihr Video Marketing mit einfachen Schritten optimieren

Seit einigen Jahren sehen wir von verschiedenen Marken sehr erfolgreiches Video Marketing. Es ist eines der besten Formate, um zum einen Aufmerksamkeit zu generieren und zum anderen eine emotionale Bindung zum Kunden aufzubauen.

Das Videoformat sollte ein Teil Ihrer Marketing-Strategie sein. Für den Aufbau von Vertrauen, zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit und für Produkterklärung ist es momentan ein sehr hilfreiches Medium.

Für die Umsetzung einer Video-Strategie sollten Sie sich folgende Fragen stellen:
  • Für wen möchte ich dieses Video erstellen?
  • Welche Inhalte sind interessant für meine Zielpersonen?
  • Mit welchen Video-Inhalten ist meine Konkurrenz erfolgreich?
  • Welche Möglichkeiten stehen mir in meinem Geschäftsbereich zur Verfügung?

Wenn Sie Ihre Video-Strategie definiert haben, gibt es folgende Tipps für die Optimierung Ihrer Video Distribution.

Techniken zur Optimierung Ihres Video Marketing:
  • Integrieren Sie Ihre Videos auf Ihrer Website
  • Verwenden Sie Keywords zur Kennzeichnung Ihrer Inhalte
  • Die Länge des Videos sollte am Inhalt und der Zielgruppe festgelegt werden
  • Laden Sie Ihre Videos auf Youtube hoch und bekommen Sie dadurch Backlinks zu Ihrer Website
  • Teilen Sie Ihre Videos auf verschiedenen Social Media Plattformen
  • Versuchen Sie Ihre Videos über E-Mail-Kampagnen zu bewerben
  • Fokussieren Sie sich bestenfalls nur auf ein Thema pro Video
  • Optimieren Sie Ihre Video-Ladezeiten, damit Sie in den Suchergebnissen auf den ersten Seiten erscheinen

Das große Potenzial von Video hat bereits viele Unternehmen dazu gebracht neue und kreative Marketing-Strategien zu entwickeln. Sie haben damit die Möglichkeit das Kundenerlebnis zu verbessern und die Online-Präsenz Ihrer Marke zu stärken.

Hier geht es zum vollständigen (englischsprachigen) Artikel

Marketinginstrumente

Pop-up-Stores: Welche Vorteile hat es für die Uhrenbranche?

Der Begriff Pop-up-Store beschreibt ein temporäres Ladengeschäft, das meist plötzlich in einer exklusiven oder unerwarteten Einrichtung auftaucht. Somit sind diese Läden meistens nur für eine bestimmte Zeit ausgelegt. Mit diesem Marketinginstrument kann beispielsweise Lagerware oder eine limitierte Kollektion verkauft werden.

Ab 2004 eröffneten in deutschen Großstädten, wie Hamburg oder Berlin, die ersten namenhaften Pop-up-Stores. Diese Stores werden nicht nur zum reinen Verkauf, sondern auch immer mehr für das Branding der Marke genutzt. Es haben sich bereits Firmen, wie zum Beispiel Go-Popup aus Berlin, auf die Vermittlung von Pop-up-Locations spezialisiert.

„Meist geht es darum das Produkt erlebbar zu machen“, sagt Geschäftsführer von Go-Popup, Patrick Burkert.

Vorteile bringt dieses Marketingkonzept besonders bei Produkten, die aus Kostengründen nur online vertrieben werden und jetzt im Geschäft erlebbar gemacht werden können. Für Start-Ups ist es ebenfalls sehr interessant, weil sie damit die Marktresonanz testen. Aber auch große Marken haben bereits Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt. Einer der ersten in der Uhrenbranche war der Schweizer Uhrenriese Swatch, der europa- und weltweit Pop-up-Stores eröffnet hat. Mittlerweile arbeiten auch Marken wie IWC, TAG Heuer, Cartier oder Bulgari mit diesem Konzept.

Je nach Zielgruppe muss natürlich die Lage des Stores gewählt werden. Bei Luxusmarken fällt die Wahl des Standortes eher auf hochfrequentierte Flächen, wie bekannte Einkaufsstraßen oder Flughäfen. Im Gegensatz dazu kann bei einer modisch-jungen Zielgruppe eine alternative Location in einem hippen Stadtviertel vorteilhafter sein.

Als Händler oder Juwelier sollte man auf den hohen Sicherheitsaufwand, längere Vorbereitungen und zusätzliche PR-Kosten achten. In die Kalkulation des Konzepts sind diese Aspekte miteinzubeziehen, damit sich die Marketingaktionen am Ende auch lohnen.

Quelle: GZ, Ausgabe Dezember 2016

Marketinginstrumente

Erfolgreicher Fachhandel: Verknüpfung von Online und Offline

Welche Vertriebsstrategie ist für den stationären Fachhandel am sinnvollsten und sichert ihm eine erfolgreiche Zukunft? Auf der einen Seite kann ein Onlineshop mit Händlerbeteiligung die Gefahr bergen auch nur ein Schritt zum Direktvertrieb zu sein. Damit werden Händler schnell auf die Service-Funktion reduziert und erleiden möglicherweise einen Imageverlust.

Trotz alledem ist der Onlinehandel nicht mehr wegzudenken. Deshalb ist eine Onlinepräsenz für eine erfolgreiche Zukunft unabdingbar. Eine bessere Möglichkeit für den Händler könnte eine professionelle Darstellung der Ware auf der Hersteller-Webseite sein, mit dem direkten Verweis auf die Händlerpartner. Dadurch entsteht eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, die den stationären Handel unterstützt.

Aber auch für kleinere Fachhändler, mit einem begrenzten Warenlager, kann das Internet Vorteile bieten. Der Händler könnte eine entsprechende Vereinbarung mit dem Lieferanten treffen, damit ihm der Zugriff auf dessen komplettes Lager ermöglicht wird. Somit erreicht er eine vergleichbare Warenverfügbarkeit wie ein Onlinehändler.

Für einen größeren Erfolg stellen Lieferanten dem Händler bereits POS-Material zur Verfügung. Dies könnte zusätzlich mit Materialien, wie beispielsweise Bildern, aussagekräftigen Texten und Videos erweitert werden, die auch für die Onlinepräsenz verwendet werden.

Wie im Beitrag der markt intern Ausgabe 36/16 beschrieben ist, beginnt der erste Kontakt mit einer Marke oder einem Produkt immer häufiger im Internet. Bei komplizierten Produkten wird trotzdem noch häufig ein stationärer Händler aufgesucht. Zur optimalen Nutzung dieser Situation ist eine intensive Verknüpfung zwischen Online und Offline erforderlich.

Quelle: markt intern

Trends

Frank-Michael Müller im Interview: Verbraucher brauchen ein klares Bild der Marke

Im Interview mit dem Watchmarketeer spricht der Geschäftsführer von Responsio, Frank-Michael Müller, über die verschiedenen Zielgruppen der Luxusuhrenmarken und wie wichtig eine kontinuierliche und klare Kommunikationsstrategie für das Bild einer Marke ist.

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Aus welchen sozialen Umfeldern/Milieus stammen die meisten Luxusuhrenkäufer?

Einen klaren Schwerpunkt der Luxusuhrenkäufer sieht man in den Sinus-Milieus der Konservativ-Etablierten, Performer und Liberal-Intellektuellen. Je nach Marke sind die Schwerpunkte sehr unterschiedlich. Ein Markenbeispiel, das perfekt im Liberal-Intellektuellem Milieu verankert ist, ist Nomos. Es gibt kaum eine Marke, die so klar in den Köpfen verankert ist und sich somit perfekt positioniert hat. Im Milieu der Performer ist zum Beispiel IWC sehr gut positioniert.

In wie weit hat sich die Mediennutzung der Luxuskunden verändert und über welche Kommunikationskanäle spricht man sie am besten an?

Über welche Kommunikationskanäle die Zielgruppe am besten erreicht wird, hängt in erster Linie von der Zielsetzung der Marke ab. Zielgruppen im Uhrenmarkt nutzen durchaus die sozialen Medien, aber in sehr unterschiedlicher Weise. Teilweise sind sie gut über die sozialen Netzwerke erreichbar und andere nutzen diese Plattformen nur wenig. Für eine junge und stylische Uhrenmarke führt kein Weg daran vorbei, in den sozialen Medien präsent zu sein. Aber für hochwertige und hochpreisige Marken ist dieser Marketingkanal noch nicht so stark ausgeprägt. Hier informieren sich die potenziellen Kunden lieber in einem Katalog oder einem Special-Interest wie Chronos über die neusten Uhrenmodelle.

Wie können traditionelle Luxusuhrenmarken die sozialen Netzwerke sinnvoll nutzen?

Hierfür müssen genaue Zielsetzungen im Marketing und Vertrieb definiert werden. Wenn man sich die Preisbereiche jenseits der 10.000 Euro anschaut, ist der Anteil der Nutzer in den sozialen Medien noch recht überschaubar. Als Marke muss man sich entscheiden, ob eine langfristige oder kurzfristige Strategie verfolgt werden soll. Wenn sich eine Marke dazu entscheidet auf den sozialen Netzwerken präsent zu sein, investiert sie gleichzeitig auch in die Zukunft. Viele Uhrenmarken haben bereits kleine Abteilungen, die sich um die Präsenz in den sozialen Medien kümmern. Der entscheidende Punkt ist auch hier, eine klare Strategie zu verfolgen und nicht nur schöne Bilder und Texte zu veröffentlichen. Viele Marken erreichen bereits hohe Zugriffszahlen auf ihren sozialen Profilen. Aber sollte nicht die Qualität, also wen ich damit erreiche, wichtiger sein als die Quantität? Dafür gibt es keine pauschale Lösung, sondern muss je nach Marke und Zielsetzungen gesucht werden. Damit die Botschaft in den Köpfen bekannt wird und sich verankert, muss eine kontinuierliche und dauerhafte Kommunikation stattfinden, ansonsten bekommt auch der Verbraucher kein klares Bild der Marke.

Warum ist das Image einer Luxusuhrenmarke für den Endkunden zu so einem wichtigen Kauffaktor geworden?

Der Kauffaktor „Image“ ist nicht für jede Zielgruppe entscheidend und hängt stark vom jeweiligen Milieu ab. Zum Beispiel ist es für den Hedonisten besonders wichtig, dass seine Mitmenschen schnell erkennen welche Uhrenmarke er am Handgelenk trägt und welchen Wert dieses Uhrenmodell hat. Auf der anderen Seite setzt der Liberal-Intellektuelle auf das Understatement und legt keinen Wert darauf, dass die Marke seiner Armbanduhr sofort erkennbar ist. Die Konservativ-Etablierten achten wiederum besonders auf die Wertigkeit einer Uhr und setzen auf das Vertrauen in eine Marke. Aus diesem Grund muss jede Marke je nach Zielgruppe andere Images bedienen und kommunizieren.

Welches Vertriebsmodell ist für eine Luxusmarke am zukunftsfähigsten?

Auf diese Frage gibt es in der Branche noch nicht „die“ Antwort oder Lösung. Die Entwicklungen in den nächsten fünf Jahren werden spannend bleiben. Es gibt einen Trend in Richtung E-Commerce. Hierfür stellt sich die Frage, ob es dem Kunden reicht, die Uhr vor dem Kauf einmal in der Hand gehalten zu haben. Danach kann die Bestellung auch über einen Online-Shop erfolgen. Oder muss der Kunde die Armbanduhr auch beim Kauf nochmal live sehen.  Die Anzahl der Fachhändler wird in den nächsten Jahren deutlich zurückgehen. Überleben werden die Händler mit einer starken Beratungskompetenz, hoher Servicequalität und die einen erlebbaren Mehrwert für den Kunden bieten.

Marketinginstrumente

Printmagazine haben weiterhin eine starke Werbewirkung

Trotz der Digitalisierung, die massive Auswirkungen auf die Nachrichtenmagazine und Tageszeitungen hat, sind sie weiterhin die renditestärksten Mediengattungen. Print leistet immer noch einen funktionalen Beitrag zur Werbewirkung, der durch andere Medien nicht ersetzt werden kann. Diese Einstellung vertritt Boris Schramm, Managing Director von Group M, im Interview mit HORIZONT. Die intensive Lektüre einer Zeitschrift ist seiner Meinung nach etwas komplett anderes und kann nicht mit dem Klicken auf reichweitenoptimierte Headlines im Netz verglichen werden.

Durchgeführte Studien zur Mediennutzung, wie Deloitte und AWA, prognostizieren die Zukunft der Printmagazine in der digitalen Welt. Demnach besteht keine Verdrängung der gedruckten Magazine, sondern die Online-Angebote bilden eine ergänzende Informationsquelle.

Die Media Consumer Survey 2016 von Deloitte hat 2.000 deutsche Konsumenten im Alter von 14 bis 75 befragt. Im Printbereich wurde deutlich, dass gedruckte Magazine immer noch als wertiges, haptisches Produkt geschätzt werden. Laut der Studie ziehen über ein Drittel der Befragten gedruckte Zeitschriften kostenlosen Online-Angeboten vor.

Die Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse AWA 2016 hat ebenfalls die Mediennutzung untersucht und konnte damit die stete Nachfrage von Printmagazinen belegen. Online-Angebote können die physische Komponente traditioneller Printmagazine nicht ersetzen. Sie sind vielmehr eine Ergänzung und stellen weiterführende Informationen zur Verfügung.

Entscheidend ist es seine Zielgruppe und Leserschaft genau zu kennen und sein Produkt danach auszurichten. Trotz der Digitalisierung spricht ein haptisch, hochwertiges Magazin mit ansprechenden Fotostrecken und interessanten Stories ein breites Publikum an. Im Gegensatz dazu ist es im Internet wichtiger zusätzliche Informationen bereit zu stellen und Themen zu vertiefen.

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Marketinginstrumente

Wie Sie das Kaufinteresse für Ihr Produkt wecken

Warum entscheiden sich Menschen für ein ganz bestimmtes Produkt und nicht für ein anderes? Diese Frage muss man sich als Marketingleiter und Geschäftsführer stellen. Besonders wenn sich der Kunde für ein hochpreisiges Produkt entscheidet, anstatt für ein qualitativ gleichwertiges und preisgünstigeres Produkt.

Diese Kaufentscheidung zeigt, dass Kunden ein Produkt nicht unbedingt wegen seiner qualitativen Vorzüge, sondern oftmals wegen des subjektiven Nutzens kaufen. Zum Beispiel Uhrenhersteller verkaufen nicht nur Armbanduhren. Sie verkaufen das Gefühl von Exklusivität und die Faszination an mechanischer Handwerkskunst. Es ist zum Statussymbol geworden und zeigt zu welchem sozialen Milieu der Träger gehört.

Aus diesem Grund muss ein Unternehmen seinen Kunden genau das geben, was sie auch wollen. Damit sich ein potentieller Kunde für Ihr Produkt entscheidet, sollte das Produkt genau die Lösung auf das „Problem“ sein und bestenfalls seine Wunschvorstellung erfüllen. Über dieses interessante Thema hat Holger Gassenschmidt einen lesenswerten Artikel auf seinem Blog veröffentlicht.

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Optimale Kampagnenwirkung mit der richtigen Kombination von Online-Formaten

Im Rahmen einer mehrstufigen Marktforschung hat sich G+J e|MS mit dem Thema befasst, wie die perfekte Zusammenstellung einer erfolgreichen Online-Kampagne aussieht und welche Rolle Display-Werbung, Ad Specials und Native Advertising darin spielen.

Laut einer Vorstudie der Untersuchung beschreiben die Konsumenten eine optimale Werbung als informativ und unauffällig, dafür aber originell und intelligent. Für Vermarkter ist es nichts Neues, dass sich die Nutzer eine störungsfreie Internetnutzung wünschen. Trotzdem sind die User durchaus für Werbung aufgeschlossen, die sie thematisch interessieren.

Im folgenden Beitrag wird dargestellt, inwiefern eine wirkungsvolle Online-Kommunikation von einem geplanten Zusammenspiel mit mehreren Werbeformaten abhängt. Jedes Format hat eine andere Wirkung und verfolgt ein anderes Ziel beim Konsumenten. Anhand eines Praxisbeispiels analysiert der Autor, Frank Vogel, die einzelnen Instrumente und deren individuelle Funktion im Formatmix.

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Evergreen Printmedium – Fachmedien zählen auch heute zu den einflussreichsten

„Es gibt keinen Beleg dafür, dass gedruckte Medien an Werbewirkung eingebüßt haben“

– Sven Dierks, Professor für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Frankfurt.

So schätzen, laut den Umfrageergebnissen von AWA, vor allem souveräne Vielleser gedruckte Texte in besonderer Weise. Insbesondere Führungskräfte nutzen Fachzeitschriften als wichtigste Informationsquelle, welche einen erheblichen Einfluss auf die Kaufentscheidungen haben (B2B-Entscheideranalyse 2016/17).

Die Zahl der Kernleser von Fachzeitschriften steigt vor allem dann, wenn in absehbarer Zeit ein Kauf des hochpreisigen Produktes in Aussicht steht.

Heiko Genzlinger, CEO der Score Media Group, betont, dass sich das gute Image des Printmediums auch auf den Werbungstreibenden überträgt und dessen Wirkung somit bedeutsam gesteigert wird.

Laut AWA werden längere Texte weiterhin präferiert auf dem Papier gelesen. Die bei der Datenerhebung am häufigsten gewählten Aussagen wie beispielsweise „Ich kann mir etwas, das ich auf Papier gelesen habe, besser merken als etwas, das ich auf dem Bildschirm gelesen habe“ bestärken das Ergebnis der AWA Analyse von 2015 bis 2017, welches eine Stabilität der Reichweite von Special-Interest-Zeitschriften nachweist.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse und in der HORIZONT Ausgabe 33/2017 vom 17.08.2017 (Report Werbewirkung, S.40-41).