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Der deutsche Marketing-Blog für Luxusuhren

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Marketinginstrumente

Pop-up-Stores: Welche Vorteile hat es für die Uhrenbranche?

Der Begriff Pop-up-Store beschreibt ein temporäres Ladengeschäft, das meist plötzlich in einer exklusiven oder unerwarteten Einrichtung auftaucht. Somit sind diese Läden meistens nur für eine bestimmte Zeit ausgelegt. Mit diesem Marketinginstrument kann beispielsweise Lagerware oder eine limitierte Kollektion verkauft werden.

Ab 2004 eröffneten in deutschen Großstädten, wie Hamburg oder Berlin, die ersten namenhaften Pop-up-Stores. Diese Stores werden nicht nur zum reinen Verkauf, sondern auch immer mehr für das Branding der Marke genutzt. Es haben sich bereits Firmen, wie zum Beispiel Go-Popup aus Berlin, auf die Vermittlung von Pop-up-Locations spezialisiert.

„Meist geht es darum das Produkt erlebbar zu machen“, sagt Geschäftsführer von Go-Popup, Patrick Burkert.

Vorteile bringt dieses Marketingkonzept besonders bei Produkten, die aus Kostengründen nur online vertrieben werden und jetzt im Geschäft erlebbar gemacht werden können. Für Start-Ups ist es ebenfalls sehr interessant, weil sie damit die Marktresonanz testen. Aber auch große Marken haben bereits Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt. Einer der ersten in der Uhrenbranche war der Schweizer Uhrenriese Swatch, der europa- und weltweit Pop-up-Stores eröffnet hat. Mittlerweile arbeiten auch Marken wie IWC, TAG Heuer, Cartier oder Bulgari mit diesem Konzept.

Je nach Zielgruppe muss natürlich die Lage des Stores gewählt werden. Bei Luxusmarken fällt die Wahl des Standortes eher auf hochfrequentierte Flächen, wie bekannte Einkaufsstraßen oder Flughäfen. Im Gegensatz dazu kann bei einer modisch-jungen Zielgruppe eine alternative Location in einem hippen Stadtviertel vorteilhafter sein.

Als Händler oder Juwelier sollte man auf den hohen Sicherheitsaufwand, längere Vorbereitungen und zusätzliche PR-Kosten achten. In die Kalkulation des Konzepts sind diese Aspekte miteinzubeziehen, damit sich die Marketingaktionen am Ende auch lohnen.

Quelle: GZ, Ausgabe Dezember 2016

Marketinginstrumente

Umfeldorientierte Werbung: Der Schlüssel zu Ihren potentiellen Kunden

Wann haben Werbebotschaften den größten Erfolg? Genau, wenn die Menschen in der richtigen Stimmung für ein bestimmtes Thema sind und das Umfeld darauf abgestimmt ist.

In den letzten Wochen sind einige bekannte Marken in den medialen Fokus gerückt, weil ihre Online-Kampagnen in einem falschen Umfeld erschienen sind, auf sogenannten „Fake News“-Seiten. Besonders große Unternehmen achten normalerweise sehr genau darauf, wo und wie ihre Kommunikation dargestellt wird. Also wie konnte das passieren?

Darauf gibt es eine einfache Antwort. Viele Online-Banner werden heutzutage nicht mehr in entsprechenden Umfeldern geschalten, sondern es erfolgt die Ausspielung der Werbung anhand bestimmter Nutzerprofile. Daten werden durch IP-Adressen gesammelt und erzeugen die Illusion, die Person, die vor dem Computer sitzt, zu kennen und sie nun mit den richtigen Produkten in Kontakt zu bringen.

Aber ist es tatsächlich ein großer Werbeeffekt, wenn Nutzer noch Wochen später von dieser personalisierten Werbung verfolgt werden? Und das auf sämtlichen Websites und in den unterschiedlichsten Nutzungsanlässen.

Mit der hohen Anzahl an Kommunikationsmöglichkeiten wird oft eine grundlegende Marketing-Regel vergessen. Platzieren Sie Ihre Werbebotschaft in einem Umfeld, mit dem Sie mit Sicherheit Ihre potentiellen Kunden in der richtigen Situation erreichen.

Übernehmen Sie als Marketer die Kontrolle und entscheiden Sie wofür Ihr Werbebudget verwendet wird und profitieren Sie von der zielgruppenspezifischen Reichweite von Special-Interest-Magazinen. Wenn Sie Ihre Zielpersonen im richtigen Moment ansprechen, führt das auch zum Verkauf Ihrer Produkte und damit zum Erfolg Ihrer Marketing-Maßnahmen.

Hier geht es zum vollständigen (englischsprachigen) LinkedIn-Artikel

Marketinginstrumente

Erfolgreicher Fachhandel: Verknüpfung von Online und Offline

Welche Vertriebsstrategie ist für den stationären Fachhandel am sinnvollsten und sichert ihm eine erfolgreiche Zukunft? Auf der einen Seite kann ein Onlineshop mit Händlerbeteiligung die Gefahr bergen auch nur ein Schritt zum Direktvertrieb zu sein. Damit werden Händler schnell auf die Service-Funktion reduziert und erleiden möglicherweise einen Imageverlust.

Trotz alledem ist der Onlinehandel nicht mehr wegzudenken. Deshalb ist eine Onlinepräsenz für eine erfolgreiche Zukunft unabdingbar. Eine bessere Möglichkeit für den Händler könnte eine professionelle Darstellung der Ware auf der Hersteller-Webseite sein, mit dem direkten Verweis auf die Händlerpartner. Dadurch entsteht eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, die den stationären Handel unterstützt.

Aber auch für kleinere Fachhändler, mit einem begrenzten Warenlager, kann das Internet Vorteile bieten. Der Händler könnte eine entsprechende Vereinbarung mit dem Lieferanten treffen, damit ihm der Zugriff auf dessen komplettes Lager ermöglicht wird. Somit erreicht er eine vergleichbare Warenverfügbarkeit wie ein Onlinehändler.

Für einen größeren Erfolg stellen Lieferanten dem Händler bereits POS-Material zur Verfügung. Dies könnte zusätzlich mit Materialien, wie beispielsweise Bildern, aussagekräftigen Texten und Videos erweitert werden, die auch für die Onlinepräsenz verwendet werden.

Wie im Beitrag der markt intern Ausgabe 36/16 beschrieben ist, beginnt der erste Kontakt mit einer Marke oder einem Produkt immer häufiger im Internet. Bei komplizierten Produkten wird trotzdem noch häufig ein stationärer Händler aufgesucht. Zur optimalen Nutzung dieser Situation ist eine intensive Verknüpfung zwischen Online und Offline erforderlich.

Quelle: markt intern

Marketinginstrumente

Wie Sie Ihr Video Marketing mit einfachen Schritten optimieren

Seit einigen Jahren sehen wir von verschiedenen Marken sehr erfolgreiches Video Marketing. Es ist eines der besten Formate, um zum einen Aufmerksamkeit zu generieren und zum anderen eine emotionale Bindung zum Kunden aufzubauen.

Das Videoformat sollte ein Teil Ihrer Marketing-Strategie sein. Für den Aufbau von Vertrauen, zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit und für Produkterklärung ist es momentan ein sehr hilfreiches Medium.

Für die Umsetzung einer Video-Strategie sollten Sie sich folgende Fragen stellen:
  • Für wen möchte ich dieses Video erstellen?
  • Welche Inhalte sind interessant für meine Zielpersonen?
  • Mit welchen Video-Inhalten ist meine Konkurrenz erfolgreich?
  • Welche Möglichkeiten stehen mir in meinem Geschäftsbereich zur Verfügung?

Wenn Sie Ihre Video-Strategie definiert haben, gibt es folgende Tipps für die Optimierung Ihrer Video Distribution.

Techniken zur Optimierung Ihres Video Marketing:
  • Integrieren Sie Ihre Videos auf Ihrer Website
  • Verwenden Sie Keywords zur Kennzeichnung Ihrer Inhalte
  • Die Länge des Videos sollte am Inhalt und der Zielgruppe festgelegt werden
  • Laden Sie Ihre Videos auf Youtube hoch und bekommen Sie dadurch Backlinks zu Ihrer Website
  • Teilen Sie Ihre Videos auf verschiedenen Social Media Plattformen
  • Versuchen Sie Ihre Videos über E-Mail-Kampagnen zu bewerben
  • Fokussieren Sie sich bestenfalls nur auf ein Thema pro Video
  • Optimieren Sie Ihre Video-Ladezeiten, damit Sie in den Suchergebnissen auf den ersten Seiten erscheinen

Das große Potenzial von Video hat bereits viele Unternehmen dazu gebracht neue und kreative Marketing-Strategien zu entwickeln. Sie haben damit die Möglichkeit das Kundenerlebnis zu verbessern und die Online-Präsenz Ihrer Marke zu stärken.

Hier geht es zum vollständigen (englischsprachigen) Artikel

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Wie Sie das Kaufinteresse für Ihr Produkt wecken

Warum entscheiden sich Menschen für ein ganz bestimmtes Produkt und nicht für ein anderes? Diese Frage muss man sich als Marketingleiter und Geschäftsführer stellen. Besonders wenn sich der Kunde für ein hochpreisiges Produkt entscheidet, anstatt für ein qualitativ gleichwertiges und preisgünstigeres Produkt.

Diese Kaufentscheidung zeigt, dass Kunden ein Produkt nicht unbedingt wegen seiner qualitativen Vorzüge, sondern oftmals wegen des subjektiven Nutzens kaufen. Zum Beispiel Uhrenhersteller verkaufen nicht nur Armbanduhren. Sie verkaufen das Gefühl von Exklusivität und die Faszination an mechanischer Handwerkskunst. Es ist zum Statussymbol geworden und zeigt zu welchem sozialen Milieu der Träger gehört.

Aus diesem Grund muss ein Unternehmen seinen Kunden genau das geben, was sie auch wollen. Damit sich ein potentieller Kunde für Ihr Produkt entscheidet, sollte das Produkt genau die Lösung auf das „Problem“ sein und bestenfalls seine Wunschvorstellung erfüllen. Über dieses interessante Thema hat Holger Gassenschmidt einen lesenswerten Artikel auf seinem Blog veröffentlicht.

Hier geht es zum vollständigen Artikel

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Warum Print-Magazine die besten Voraussetzungen für kreative Werbeumfelder haben

Ein erfolgreiches Magazin ist nicht nur Werbeträger, sondern im besten Fall ein eigenständiger Markenartikel. Mit hochwertigem Journalismus, emotionalen Aufmachungen und inspirierenden Werbeumfeldern bieten Magazine die besten Voraussetzungen für kreative Werbung. Besonders im Special-Interest-Bereich wächst in Deutschland der Zeitschriftenmarkt weiter an. Da sich viele Leser oft bewusst für ein bestimmtes Magazin entscheiden, hat es natürlich eine hohe Bedeutung für die Werbung, die darin enthalten ist.

Die Leserbedürfnisse stehen an erster Stelle und müssen von der jeweiligen Redaktion verstanden werden. Erst danach können die richtigen Inhalte gewählt und das passende Layout gestaltet werden. Mit dem Fokus auf die Zielpersonen können auch Vermarkter verbesserte Angebote und neue Kommunikationslösungen für die Werbekunden entwickeln und anbieten.

Ein gutes Magazin wird zuerst wegen seinen redaktionellen Inhalten gekauft, aber auch kreative Anzeigen können die Leser begeistern. Deswegen wird das gute Zusammenspiel zwischen Inhalten und Anzeigen oft als Gesamtinszenierung wahrgenommen.

Auch bei den Ebner Uhrenmedien verfolgt man diesen Ansatz und bietet in den Printmedien (Chronos und UHREN-MAGAZIN) neue native Anzeigenformate an, die die Uhrenmodelle in faszinierende Themenwelten inszeniert. So ermöglichen Themen-Specials wie zum Beispiel mit Schwerpunkt „Retro“ Uhren-Marken ein passendes Werbeumfeld zur Vorstellung ihrer neuen Retro-Uhrenmodelle.

Außerdem veröffentlicht das Magazin Chronos mehrere Marken-Sonderhefte im Jahr. Bei diesem redaktionellen Produkt kann eine einzige Marke in Zusammenarbeit mit der Chronos-Redaktion ein hochwertiges Heft für ihre individuelle Markenkommunikation produzieren lassen.

Lesen Sie hier mehr zum Thema „Print – Mehr Mut bitte!“

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Digitale Exklusivität: Neue Herausforderungen für Luxusmarken

Die E-Commerce-Plattform 24Sèvres.com gehört zur LVMH und bietet Produkte von über 150 Luxusmarken an. Die Plattform hat das Potenzial zum Konkurrenten von Yoox Net-A-Porter oder Farfetch zu werden.

Was wäre, wenn das Internet der drittgrößte Luxusmarkt neben China und den USA wird?

Laut dem Report „Digital or Die: The Choice for Luxury Brands“ von der Boston Consulting Group, ist es nur noch eine Frage der Zeit. Bis jetzt generieren Luxusmarken nur ungefähr 7 Prozent ihres Umsatzes online. Einer der Gründe könnte die hohe Nachfrage in den letzten Jahren in China gewesen sein, die ein schnelles und starkes Wachstum des Luxussegments verursacht hat. Dadurch waren die Luxusmarken mehr mit Eröffnungen von eigenen Boutiquen beschäftigt, als mit der Digitalisierung. Außerdem waren sie lange Zeit der Meinung, dass ein hochwertiges Einkaufserlebnis nur beim Einzelhändler gewährleistet werden kann.

Doch die Luxuskonsumenten haben ihr Kaufverhalten mit der Zeit verändert. Aus dem Grund muss auch das Einkaufserlebnis für die junge nachkommende Generation anpasst werden. Besonders Luxuskonsumenten sind laut Oliver Abtan, Senior Partner der Boston Consulting Group, noch mehr untereinander vernetzt und lassen sich im Internet von Social Media, Blogs und Marken inspirieren. Sie haben damit eine bessere Möglichkeit Preise und Produkte zu vergleichen und anschließend zu kaufen.

Auf der E-Commerce-Plattform 24Sèvres.com sind zum ersten Mal die Produkte der Luxusmarken Louis Vuitton und Christian Dior auf einer Multimarken-Website erhältlich. Der Chief Digital Officer von LVMH, Ian Rogers, erklärte im Interview mit der New York Times, dass sie keine Early Adopter mehr sein möchten, sondern ihren Fokus auf den neuen Omnichannel und einem einzigartigen Kauferlebnis setzen. Besonderheiten der Plattform sind zum einen die visuelle Ausrichtung der Darstellung, sowie ein hochwertiger Service, der Video-Chats mit Stylisten beinhaltet und einer attraktiven Produktauswahl.

Das digitale Angebot bietet allgemein wichtige Wachstumsmöglichkeiten, die über das ursprüngliche Verkaufen von Produkten hinausgeht. Trotz diesem Potenzial glänzen Luxusuhrenmarken weiterhin mit ihrer Abwesenheit auf diversen E-Commerce-Plattformen. Stattdessen pflegen sie lieber ihre eigene Website und verhalten sich noch zögerlich beim Onlineverkauf ihrer Luxusprodukte.

Lesen Sie hier den vollständigen (englischsprachigen) Beitrag auf HH Journal.

Marketinginstrumente

Optimale Kampagnenwirkung mit der richtigen Kombination von Online-Formaten

Im Rahmen einer mehrstufigen Marktforschung hat sich G+J e|MS mit dem Thema befasst, wie die perfekte Zusammenstellung einer erfolgreichen Online-Kampagne aussieht und welche Rolle Display-Werbung, Ad Specials und Native Advertising darin spielen.

Laut einer Vorstudie der Untersuchung beschreiben die Konsumenten eine optimale Werbung als informativ und unauffällig, dafür aber originell und intelligent. Für Vermarkter ist es nichts Neues, dass sich die Nutzer eine störungsfreie Internetnutzung wünschen. Trotzdem sind die User durchaus für Werbung aufgeschlossen, die sie thematisch interessieren.

Im folgenden Beitrag wird dargestellt, inwiefern eine wirkungsvolle Online-Kommunikation von einem geplanten Zusammenspiel mit mehreren Werbeformaten abhängt. Jedes Format hat eine andere Wirkung und verfolgt ein anderes Ziel beim Konsumenten. Anhand eines Praxisbeispiels analysiert der Autor, Frank Vogel, die einzelnen Instrumente und deren individuelle Funktion im Formatmix.

Hier geht es zum vollständigen Artikel

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Evergreen Printmedium – Fachmedien zählen auch heute zu den einflussreichsten

„Es gibt keinen Beleg dafür, dass gedruckte Medien an Werbewirkung eingebüßt haben“

– Sven Dierks, Professor für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Frankfurt.

So schätzen, laut den Umfrageergebnissen von AWA, vor allem souveräne Vielleser gedruckte Texte in besonderer Weise. Insbesondere Führungskräfte nutzen Fachzeitschriften als wichtigste Informationsquelle, welche einen erheblichen Einfluss auf die Kaufentscheidungen haben (B2B-Entscheideranalyse 2016/17).

Die Zahl der Kernleser von Fachzeitschriften steigt vor allem dann, wenn in absehbarer Zeit ein Kauf des hochpreisigen Produktes in Aussicht steht.

Heiko Genzlinger, CEO der Score Media Group, betont, dass sich das gute Image des Printmediums auch auf den Werbungstreibenden überträgt und dessen Wirkung somit bedeutsam gesteigert wird.

Laut AWA werden längere Texte weiterhin präferiert auf dem Papier gelesen. Die bei der Datenerhebung am häufigsten gewählten Aussagen wie beispielsweise „Ich kann mir etwas, das ich auf Papier gelesen habe, besser merken als etwas, das ich auf dem Bildschirm gelesen habe“ bestärken das Ergebnis der AWA Analyse von 2015 bis 2017, welches eine Stabilität der Reichweite von Special-Interest-Zeitschriften nachweist.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse und in der HORIZONT Ausgabe 33/2017 vom 17.08.2017 (Report Werbewirkung, S.40-41).

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Onlinehandel und Luxusuhren – eine Symbiose mit Zukunft?

Formex Swiss Watches sieht der Zukunft mit dem Online-Handel erwartungsvoll entgegen. Seit dem Jahr 2016 verkauft der Bieler Uhrenhersteller seine Modelle ausschließlich über den Online-Kanal und direkt an den Endkunden. Mit einer neuen App überwindet die Marke nun auch die Lücke zwischen Haptik und Tragegefühl durch Virtualität: Die Lösung ist ein realitätsgetreues Projizieren der favorisierten Uhr auf das Handgelenk des potenziellen Käufers.

McKinsey and Company veröffentlichte bereits 2015 einen Report über Luxusgüter im Onlinehandel. Wie stark diese Sparte wächst, lässt sich an dem Online-Verkaufswachstum von Jahr 2013 auf 2014 mit über 50% -auf 14 Milliarden Euro- festmachen; Tendenz weiter steigend. Bereits im Jahr 2015 wurden 75% aller Luxuskäufe digital beeinflusst. Nach Einschätzung von McKinsey wird dies bis 2025 die gesamte Masse abdecken.

Auch das in Düsseldorf ansässige Uhrenfachgeschäft Blome, welches dieses Jahr bereits sein 70-jähriges Bestehen feiert, profitiert von dieser digitalen Entwicklung. Der stationäre Händler zeigt sich sehr offen gegenüber dem Onlinehandel und ergänzte in diesem Sinne, im Jahr 2014, seinen Service um ein Internet-Angebot. Seitdem vertreibt H.D. Blome GmbH & Co. KG Luxusuhren sicher, schnell und zuverlässig, auch auf der hauseigenen Website. Zu anfangs trieb der Fachhändler für Uhren sein Onlinegeschäft mit einer Apple Watch an, welche Blome in Form einer Gratisbeigabe zum Kauf einer jeden hochwertigen Uhr beisteuerte. Durch den zusätzlichen Vertriebsweg ermöglicht es Blome seinen Kunden außerdem, die Verfügbarkeit vieler Marken online zu sehen und die Uhr für ihren Besuch im selbigen Fachgeschäft zu reservieren. Für einige Marken ist Blome Uhren der erste offizielle Fachhändler, der Luxusuhren sowohl über den Onlinekanal als auch im stationären Geschäft vertreibt.

Mit Blick auf die beiden Beispiele scheint die Zukunft für den Onlinehandel, in Bezug auf die Luxusuhrenbranche, durchaus erfolgsversprechend zu werden.

 

Ausführliches hierzu finden Sie auf Blome Uhren und McKinsey & Company.

Video zur Verfügung gestellt von Formex Swiss Watches.